Am 22./23. April, 10.00–18.00 Uhr lädt die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus die breite Öffentlichkeit zu einem bunten Museumsfest mit Familienprogramm ein.

Ein Jahr lang wurde das Rhöndorfer Museum mit großem finanziellen Aufwand (rund 2,3 Millionen Euro) umgestaltet. Die Kosten für den Umbau durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) betrugen 1,4 Millionen Euro; die neue Ausstellung selbst kostete 900.000 Euro. Ein modernes Raumkonzept vergrößerte die Ausstellungsfläche des Museums von 230 auf 300 Quadratmeter.

Die Ausstellung wurde durch das renommierte Büro „Atelier Brückner“ aus Stuttgart entworfen. Dokumente, Fotos und authentische Objekte erlauben eine plastische Annäherung an die Vergangenheit. Mit Medienstationen, inszenierten Räumen sowie einem Multifunktionsraum passt sich die Ausstellung den heutigen Sehgewohnheiten und Ansprüchen an. Maßgeblich gefördert wurde das gesamte Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters (CDU), der NRW-Stiftung und dem Landschaftsverband Rheinland.

Durch die Fördermittel konnte auch ein neuer Themenschwerpunkt zu Adenauer als Kölner Oberbürgermeister (1917–1933) geschaffen werden. Den größten Raum der neuen Dauerausstellung nimmt Adenauers Wirken als erster deutscher Bundeskanzler – darunter  seine Verdienste um die Westintegration, die deutsch-französische Aussöhnung und die europäische Einigung – ein. Die Ausstellung bringt dem Besucher Adenauer jedoch nicht nur als Staatsmann näher, sondern gewährt auch Einblicke in sein tägliches Leben. Schließlich setzt die neue Präsentation Akzente bis in die Gegenwart. Sie zeigt, wie wegweisend Adenauer war und wie aktuell er bis heute für uns bleibt.                           cw