Meine sehr verehrten Damen und Herren, blicken wir einmal zurück auf das Veranstaltungsjahr 2018 in Bad Honnef. Alle Klein-oder Großveranstaltungen rund um den Marktplatz waren so richtig erfolgreich. Neben den passenden Konzepten lag das sicher auch an der tollen Atmosphäre in der Innenstadt. Auf dieser Erfolgswelle setzt der „Centrum e.V.“ in der Weihnachtszeit noch einen drauf. Quasi als Zugabe: „Das Kaminzimmer“ jeweils an jedem Adventswochenende von Donnerstag- bis Samstagabend. Was sagt uns das? Auf dem Marktplatz wird es weihnachtlich gemütlich. Mit einer Glühwein-Taverne, mit verschiedenen Buden und eben dem „Kaminzimmer“ mit lauschigen Sitzgelegenheiten an offenem Feuer. Schön, oder? Gar nicht schön ist dagegen, dass nach dem Kurhaus nun auch noch das Feuerschlößchen  geschossen werden muss, wie die folgenden Zeilen belegen: „Wie bereits angekündigt hat die Bauordnungsbehörde nachfolgendes verfügt: 1. Die Nutzung des Feuerschlößchens für schulische Zwecke wird untersagt. 2. Es wurde eine Duldungsverfügung für die Räume im Erdgeschoß ausgesprochen mit Ausnahme des Raumes F 1.2. 3. Es wird eine Duldungsverfügung für das Radio-Studio geben, aber erst nach einer Ertüchtigung der beiden Räume die kurzfristig erfolgen soll. Dies bedeutet, dass die Räume im Dachgeschoß und im 1. Obergeschoss sowie der Raum 1.2 im Erdgeschoss ab sofort nicht mehr für den Schulbetrieb genutzt werden dürfen“. Traurig. Aber, wie heißt es immer so schön: „Wir müssen alles für die Bildung tun“! Also wird das hoffentlich nur ein vorübergehender Zustand sein. Heute, und in der kommenden Ausgabe feiern wir den „Insel-Abschied“ von meinem Freund Hermann Joseph Nolden, der sagenhafte 33 Jahre lang das Inselcafè auf Grafenwerth betrieben hat. 18 Jahre davon konnte ich hautnah miterleben. Und wir haben dort gezaubert, große (Miriam Brackelsberg) und kleine (Helge Kirscht) Veranstaltungen gestemmt, lange bevor es die in der Innenstadt gab. Nolden`s Devise war immer: Neues wagen. Damit hat er sich nicht nur Freunde gemacht. Logisch. Aber, er hat sich immer irgendwie durchgesetzt. Nun geht die Nolden- Ära auf der Insel zu Ende. Und wer weiß das heute schon so genau, wer folgen wird. Klar ist inzwischen, dass es kein Bad Honnefer Gastronom sein wird. Nolden ist nun glücklich verheiratet (wer hätte das jemals gedacht?) und er kümmert sich mit Volldampf um seine Gastronomie auf dem Drachenfels. So, nun fällt mir nichts mehr ein. Oder? Wir könnten noch über den Ex-Schwager von Herrn Nolden reden: Hansi Hatterscheid. Auch eine Bad Honnefer Gastro-Legende, quasi der Vorgänger von Herrn Nolden. (Hansi, du könntest mal wieder eine Anzeige schalten). Hatterscheid hat seinen Kult-Biergarten „Anleger 640“ an der Fähre wintersicher gemacht (Foto). Heißt: Auch im Winter kann der geneigte Gast dort unter einem transparenten Zelt warm und gemütlich, mit Blick auf den Rhein, sitzen und schlemmen. Garantiert ohne kalte Füße. Ende der kostenlosen Werbedurchsagen. Sie werden es in den vergangenen Wochen mitbekommen haben, unser langjähriger freier Mitarbeiter, Burkhard Hoffmeister von den Grünen, schreibt nicht mehr für uns. In Anbetracht der kommenden Wahlkampfzeiten haben wir uns in aller Freundschaft für diese Lösung entschieden. Es ist alles nicht so einfach, aber: Am kommenden Wochenende beginnt ja endlich wieder der Karneval. Alaaf zesamme…