Am Montag, 10.Juli 2017, 18:30 Uhr, laden die Stadtverwaltung Bad Honnef sowie das beauftragte Planungsbüro „Norbert Post/Hartmut Welters – Architekten & Stadtplaner GmbH“ die Bürgerinnen und Bürger in den Sitzungssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, ein, sich an einem ersten Bürgerdialog zu beteiligen, um das „Integrierte Handlungs-Konzept (InHK) Stadterneuerung Innenstadt/Rheinufer/Rhöndorf zu erarbeiten.

 Der Rat der Stadt Bad Honnef hatte mit Beschluss vom 08.12.2016 das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISek) Bad Honnef – Modul ‚Rahmenkonzept Gesamtstadt‘ “ als ersten Teil des laufenden Stadtentwicklungsprozesses abgeschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit Priorität die weitere Planung zur Stadterneuerung für die Bereiche Innenstadt, Rheinufer und Rhöndorf inklusive  der Insel Grafenwerth und des Rhein-Altarms zu bearbeiten. Ziel ist, Städtebaufördermittel für ausgewählte Projekte zu beantragen.

 Das „Integrierte Handlungs-Konzept (InHK) Stadterneuerung Innenstadt/ Rheinufer/Rhöndorf“ präzisiert die Aussagen des gesamtstädtischen Rahmenkonzepts für das Programmgebiet. Hierzu wird als erstes ein Masterplan erstellt, der den Orientierungsrahmen für die städtebauliche Entwicklung im Planungsraum für die nächsten 15 bis 20 Jahre darstellt. Der Masterplan wird für zahlreiche konkrete Projekte und Maßnahmen als konzeptionelle Grundlage dienen: so etwa für die Umsetzung von öffentlichen und privaten Baumaßnahmen, für die Gestaltung der öffentlichen Wege und Plätze, für die Verkehrs- und Parkraumplanung oder auch für zunächst notwendige Bebauungsplanverfahren.

Dabei sind wesentliche Ziele, die Funktionen der Innenstadt zu stärken, die Attraktivität der Stadtmitte zu erhöhen und die Innenstadt in besserer Qualität und Funktion mit dem Rheinufer und dem ÖPNV zu verbinden. In einem anderen Maßstab, aber mit gleicher Zielsetzung gilt das auch für den Stadtteil Rhöndorf.

 Für den Bürgerdialog wurde durch das beauftragte Planungsbüro „Norbert Post/Hartmut Welters – Architekten & Stadtplaner GmbH“ ein Masterplan-VOR-Entwurf erstellt, um den Diskurs über die städtebauliche Entwicklung im Programmgebiet am Plan zu starten. Auch die weitere politische Beratung und eine notwendige Beteiligung von Experten und Behörden werden auf dieser Grundlage erfolgen.

Der vorliegende Arbeitsstand ist also keine fertige Planung, sondern eine Darstellung von Planungsmöglichkeiten als Diskussionsgrundlage für die gewünschte Ausformung von Projekten und Maßnahmen im Programmgebiet. Um eine breite Diskussion führen zu können, sind zu Einzelfragen auch unterschiedliche Szenarien dargestellt, die den offenen Prozess verdeutlichen und eine Bandbreite an Möglichkeiten und Vor- oder Nachteilen aufzeigen.

 Mit der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie zur Bewerbung für die Landesgartenschau und dem noch breiter angelegten stadtweiten „Integrierten Stadtentwicklungskonzept – Rahmenkonzept Gesamtstadt“ hatten Verwaltung, Rat und Bürger bereits erfolgreich strategische Planungsprozesse durchlaufen, die inhaltlich durch sehr gut besuchte Bürgerbeteiligungen unterstützt wurden. Daran wird jetzt mit dem inhaltlich auf die Teilräume Innenstadt, Rheinufer und Rhöndorf begrenzten Integrierten Handlungs-Konzepts (InHK) angeknüpft.

 Ansprechpartner für das Projekt bei der Stadt Bad Honnef ist Dirk Wiehe, Fachdienstleiter Stadtplanung, Telefon 02224-184-246.

Weiter Informationen auf www.bad-honnef.de unter Button: „Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISek“. cp