Bad Honnef hilft

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich bin ja so glücklich, dass mir meine unfassbar verehrte Kollegin Franziska Lachnit mit ihrem Corona-Tagebuch hier in der Kolumne die Hälfte meiner Arbeit abnimmt. Genauer gesagt: 1.500 Buchstaben weniger für mich. Das „Fest der Liebe“ rückt immer näher, und wenn ich Frau Merkel recht verstehe, dann wird es wohl ein recht einsames Fest ohne arg viele „Liebende“ werden. Daher finde ich die Idee von der wunderbaren Birgit Eschbach (Rheintochter) aus Rhöndorf ganz großartig, Liebe in Form von kleinen Geschenken zu geben und dabei noch unseren Einzelhandel zu unterstützen. Der Plan, den wir natürlich mit all unseren Mitteln (online wie offline) unterstützen, sieht wie folgt aus: „Wohlgesonnene“ (also alle…!?) Bad Honnefer BürgerInnen schlendern mehrfach durch unsere Innenstadt oder den HIT Markt und halten Ausschau nach kleinen Geschenken (liebevoll verpackt vom jeweiligen Händler) für einsame, kranke oder arbeitende Menschen in der Weihnachtszeit. Die Geschenke können dann im „Kiez-Kaufhaus“ abgegeben werden. Von dort aus erreichen sie per „Kiez-Fahrrad“ das CURA-Krankenhaus für die oben erwähnten Personen wie PflegerInnen, Einsame oder Kranke. Niemand darf in diesen schlimmen Pandemie – Zeiten vergessen werden. Diese Zeit ist unwirklich, wie in einem grottenschlechten Film. Diese Zeit fordert uns alle heraus. Sie darf unsere Gesellschaft dennoch nicht überfordern. Nicht in Bad Honnef.