AHORNWEG: Rund um die Kardinal-Frings Straße

Der Vorschlag der Stadtverwaltung, in der Kardinal-Frings-Straße eine Tempo-30-Zone einzurichten sorgte erst kürzlich noch für Schlagzeilen in der lokalen Presse und für Unmut bei den Anwohnern rundherum. Sie sammelten in Rekordzeit 185 Unterschriften gegen diesen Vorschlag ein und stellten klar: Die Kardinal-Frings Straße muss eine Spielstraße bleiben. Und so geschah es auch.

Dort, und vor allem im angrenzenden Ahornweg, spielt sich das gesellschaftliche Leben auf der Straße ab. Mit 15 Haushalten und 30 Kindern zwischen drei und 17 Jahren, sind die Bewohner des Ahornwegs eine kleine zusammengeschweißte Kommune im beschaulichen „Frings-Veedel“. Kinder spielen sorgenfrei Fußball oder Basketball auf der Straße. Die Erwachsenen treffen sich dort rund um eine Ruhebank zum klönen, grillen oder zum Feierabendbierchen.

Dabei stehen jung und alt zusammen, „wir haben das große Glück, dass es hier wirklich keinen einzigen Quertreiber gibt, das Zusammenleben ist völlig harmonisch“ freut sich Björn Haupt, einer der glücklichen Bewohner. Und wenn der Grillduft durch den Weg weht, dann öffnen sich alle Haustüren und die Bewohner feiern ihr tägliches Straßenfest. Besuche sind jederzeit erwünscht. Zum gemütlichen Ambiente des Weges gehört noch eine Spielwiese und ein „vergessener Spielplatz“ auf dem immerhin noch eine Schaukel funktioniert. Schöne, heile Welt im Bad Honnefer „Frings-Veedel“. bö  

Fotos: Christian Adams