Born in Unna

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Kultur, meine sehr geehrten Damen und Herren, Kultur ist unentbehrlich; ja, Sie haben richtig gelesen, nach 121 Kulturgeflüstern habe ich mich endlich geoutet: UN, born in Unna, Esel am Marktplatzbrunnen.

Dieses mittelkleine und nur gut doppelt so groß wie Bad Honnef Kaff am Autobahnkreuz Dortmund/Unna, an dem 99,9 % des Fernverkehrs einfach so vorbei rauscht, entweder nach links Richtung Ruhrgebiet, nach rechts Richtung Kasseler Berge oder lemminghaft stur weiter gen Norden, den fernen Häfen Bremen und Hamburg entgegen, genau dort, im Schatten der Nicolaikirche, im Evangelischen Krankenhaus, erblickte Ihr bevorzugter HWZ-Kolumnist (f… for statistics, Helm B., Franzi L. und Torsten M.) am Mittwoch, dem 2. Mai 1962 gegen 5:15 Uhr in Zeichen des Stiers im chinesischen Tigerjahr das Licht dieser gar nicht so grausamen Welt.

Grown up in the shadows of Lindenbrauerei, Jugendkunstschule, Tanzschule Langhans and famous pub Uni with its heartbreaking storyteller Giovanni d‘Adetta (best strawberrybeerbowl in town), loosing at the Kicker and grabbing nice girls by eyes. In the city with the nicest party on earth, yearly 1st weekend of September with its geilest Friday Night Altbierabend … sorry, oh Entschuldigung, home is where my heart is, horses went through with me.

Auf jeden Fall, für uns Unneraner ist Kultur einfach Teil unserer Selbst und deshalb UNentbehrlich für unsere Existenz, nicht wahr, Gilbert K.? Und ganz unten, wie Recherchesau Günter W. so schön geschrieben hat, ganz UNten isses immer dreckich, aber immer auch interessant. Bis nächste Woche also, unentbehren Sie wohl.