Zu der Ausschusssitzung für Stadtentwicklung,Planen und Bauen zwei Meinungen: „Das war doch sehr unterhaltsam“, oder eben, „das war der reinste Kindergarten“.

Ausschussvorsitzender Klaus Munk merkte an: „Das ist nicht mehr mein Bauausschuss“. Ohne Rücksicht auf Redezeitbegrenzung, ohne Wortmeldungen, es wurde munter drauf los geredet. Die Verwaltung ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und so wurden die diskutierten Bebauungspläne „Sportplatz St.Josef“, „Drachenquelle“ und „Hockeyplatz“ abgesegnet (siehe Zeichnungen).

Bekanntlich beabsichtigt das Erzbistum Köln für die Gesamtschule St.Josef einen Neubau auf dem heutigen Schulgrundstück zu errichten. Gleichzeitig sollen eine Zweifachsporthalle und neue Außenanlagen realisiert werden. Aufgrund dieser Umstrukturierung soll die heutige Sportplatzfläche aufgegeben werden, um sie einer Wohnbebauung zuzuführen. Aktuell läuft ein Wettbewerbsverfahren mit acht Planungsbüros, sodass spätestens im April 2017 räumliche und funktionale Aussagen getroffen werden können.

Auf den historischen Flächen der ehemaligen Drachenquelle soll ein neues Mischgebiet entwickelt werden, das ein geordnetes Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten ermöglicht und sich in die vorhandene Nachbarbebauung einfügt. Es sollen Wohnungen unterschiedlicher Größe angeboten werden, der Schwerpunkt wird im Bereich kleinerer 1-2-Personen-Wohneinheiten liegen. Die Zielsetzung des Bebauungsplanes „Hockeyplatz“ ist die Erschließung und Entwicklung eines Wohngebietes.

Der Erlös aus dem Verkauf des Baulandes soll soweit wie möglich zum Deckungsausgleich von Kosten für die notwendige Sanierung und Aufwertung der Sportanlagen Menzenberg beitragen. Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen ist zugleich die Ertüchtigung des Stadions für die Belange des Hockeysports möglich. bö