Franz-Josef Neuhoff neben Marita Weinberg

TV EICHE: Turnverein, Tennisverein, Kindergarten, Spielmannszug. Franz-Josef Neuhoff.

Für Franz-Josef Neuhoff gilt ein Lebensmotto: „Es lohnt sich, regelmäßig Sport zu betreiben und sich für den Sport zu engagieren. Jeden Tag ein Zeichen setzen und die Menschen zum Sport animieren“. Dafür hat er sich seit 1952 in „seinem“ TurnVerein Eiche eingesetzt, nicht immer unumstritten, aber erfolgreich.

Als Geschäftsführer und Vorsitzender. Unter seiner Leitung vergrößerte sich der Verein von 350 Mitgliedern auf über 2.000 Mitglieder. Heute hat der Verein 2.700 Mitglieder. Heißt: 10 Prozent aller Bürger der Stadt Bad Honnef sind Mitglied im Verein. Am vergangenen Samstag wurde er von seinem Neffen, Bürgermeister Otto Neuhoff, geehrt. Im Rahmen des 20sten Geburtstages des TV Eiche-Hauses. Denn: Auch der Bewegungskindergarten im Honnefer Süden ist eine Idee von Neuhoff, ebenso wie der Bau der TV Eiche-Tennisanlage im Honnefer Norden. Neuhoff war nicht nur in Bad Honnef für den Breitensport aktiv.

Er war Präsident des Rheinischen Turnerbundes, Mitglied der  Medienkommission des Deutschen Sportbundes und Vizepräsident des Landessportbundes. Aber nicht nur das. Neuhoff war einige Jahre lang Ratsmitglied und auch Förderer der Städtepartnerschaft mit Berck sur Mer. Seine steile berufliche Karriere führte ihn bis an die Spitze der Oberpostdirektion in Köln.

Sein Erfolgsrezept: Gelassenheit und diplomatisches Geschick, gepaart mit Ecken und Kanten. Immer gab ihm der Erfolg recht. Nicht zuletzt deshalb ist er seit 1990 Träger des Bundesverdienstkreuzes 1.Klasse. Bürgermeister Otto Neuhoff versprach in seiner Rede, im Sinne seines Onkels, den Breitensport in der Stadt auch weiterhin intensiv unterstützen zu wollen. Die neue Sporthalle in Aegidienberg sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung. bö