Sie ist ein Gefühl, ein Image und ein Qualitätsversprechen, ein „positives Vorurteil“, das mit professionellem Marketing in den Köpfen entsteht. Orte mit einem guten Ruf werden gern besucht. Bestätigt sich dann auch noch das Qualitätsversprechen, empfehlen uns unsere Besucher weiter. So wird eine Marke zur kollektiven Wahrnehmung und die Bildung der Marke nimmt einen positiven Verlauf. Im Zuge der Markenbildung entsteht ein Wert, der sich für uns in erhöhtem Besucheraufkommen und damit positiv auf den Umsatz in den Geschäften auswirken kann. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen sondern ist ein Prozess, der Zeit für umfangreiche Vorbereitungen braucht.
Ziel muss es sein, nicht nur irgendwie wahrgenommen zu werden, sondern hervorzustechen, aufzufallen, sich im Wettbewerb mit Nachbarstädten als einzigartig abzugrenzen. Es reicht nicht aus, nur Produkte im Internet darzustellen, denn die gleichen Produkte bekommt man heute in jeder Stadt und noch einfacher bei Amazon und Co. im Netz.
Der Aufbau einer Marke bedeutet nicht, ein Logo zu kreieren. Im ersten Schritt müssen wir unsere Stadt definieren, ein Corporate Design entwerfen, ein Kommunikationskonzept bestimmen, Marketing betreiben und die Marke Bad Honnef letztendlich nachhaltig messen und pflegen. Klingt kompliziert – ist es aber nicht.
Uns zu definieren heißt, herauszuarbeiten, was uns eigentlich ausmacht. Gibt es Alleistellungsmerkmale, das heißt gibt es Dinge, die Besucher nur bei uns erleben können und die spannend sind? Was macht uns attraktiv? Was sind die Markentreiber? Welche Facetten davon stellen wir in unser „Schaufenster“? Welche Besucher erwarten wir. Wer sind die großen Zielgruppen?
Dann setzen wir das Ergebnis visuell um, wir entwickeln unser Corporate Design. Der Claim, das Logo, Print und Onlinemedien, Homepage und weitere Aspekte rund um den Außenauftritt müssen professionell und einheitlich gestaltet werden.
Damit können wir dann unser „Schaufenster“ dekorieren. Aber auch das reicht noch nicht aus, denn noch weiß niemand, dass unser „Schaufenster“ überhaupt existiert.
Ein Marketing-Masterplan, das heißt, ein umfangreiches Kommunikationskonzept muss jetzt nachhaltig sicherstellen, dass unsere Zielgruppen nachhaltig angesprochen werden.
Idealerweise holen wir sie aus ihrem Umfeld ab. Dazu eignen sich hervorragend Social Media Kanäle wie Facebook, Google+, Instagram und Twitter. Damit können und müssen wir im ständigen Kontakt mit unseren „Fans“, unseren Besuchern bleiben egal, wo sie sind. Klassische Broschüren haben im Smartphone Zeitalter ausgedient. Mit dem Aufbau von Besucherdatenbanken können wir nachhaltig per Newsletter Besucher an uns binden, sie per E-Mail auf dem neuesten Stand halten, ihnen News unserer Stadt liefern. Weitere Möglichkeiten liefern Blogs, Chats, eine Hotlines und Videos per Youtube.
Und – ganz wichtig – wir müssen Marktforschung betreiben, um herauszufinden, ob unsere Besucher mit uns zufrieden sind bzw. was zu optimieren ist. Kennzahlen müssen entwickelt werden, um unsere Aktivitäten messbar zu machen. Und bei alledem müssen wir unseren Bürger mitnehmen, denn sie sind nicht zu unterschätzende Multiplikatoren, ein weiterer Kanal der unser Image in die Lande trägt.

gepostet von Peter Hurrelmann • Mai 16, 2017, www.konzept-backhaus.de