Foto: Peter Altmaier, Jürgen Rüttgers und Rainer Maria Kardinal Woelki (v.l.) beim Festakt im Kurhaus

Konrad Adenauer und kein Ende. Bei einem Festakt anlässlich seines 50sten Todestages im Kurhaus wurde einmal mehr das Leben und Wirken des „Alten“ aus Rhöndorf beschrieben und gewürdigt. Kanzleramtschef Peter Altmaier machte das ganz locker und launig, ganz ohne vorgefertigte Rede. Ebenso wie Jürgen Rüttgers, der Vorsitzende des Kuratoriums, Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Die geladenen Gäste hörten gebannt zu, obwohl es nicht so ganz einfach ist, 50 Jahre nach Adenauers Tod, nimmer noch Neuigkeiten zu vermitteln. Altmaier, der Saarländer, machte aber sehr deutlich, dass sich die Rheinländer sehr glücklich schätzen könnten, dass sich der erste Bundeskanzler dieser Republik in eben dieser Region niedergelassen hatte. Wo ständen heute Köln oder Bonn, oder Rhöndorf ohne die Prägung Adenauers? Nicht bekannt. Aber Adenauer prägte natürlich nicht nur das Rheinland und die Bundesrepublik.

Er habe das Fundament für ein geeinigtes Europa gelegt. Und das, so Rainer Maria Kardinal Woelki  in seiner Predigt vor dem Festempfang, drohe nun zu zerbröckeln. Die heutige Generation müsse sehr darauf aufpassen, dass dieses wertvolle Erbe nicht verspielt werde. Das Leben und Wirken Adenauers wird in einer neuen Dauerausstellung in völlig neu gestalteten Räumlichkeiten des Adenauer-Hauses gezeigt. Unter dem Titel: „Rheinländer,Deutscher,Europäer“. bö