Foto: Heute noch Fehlanzeige: Auch bei Sommerwetter kein Ausblick auf Rhein oder Drachenfels von der vernachlässigten Nordspitze der Insel Grafenwerth

Die Insel Grafenwerth wurde bei der Entscheidung berücksichtigt, der Förderantrag der Stadt Bad Honnef hat sich gelohnt: Aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ fließen fast zwei Millionen Euro nach Bad Honnef. Insgesamt werden um die 3,3 Mio. Euro  für das „Grüne Juwel in neuem Glanz“ für mehr Naherholungswert und Aufenthaltsqualität aufgewendet werden.  

 Bürgermeister Otto Neuhoff zeigte sich begeistert: „Unsere Strategie, die Stadt mit nachhaltiger Planung nach vorne zu bringen, macht sich bezahlt. Die abgelehnte Bewerbung für die Landesgartenschau war die Grundlage der Planungen, die jetzt zum Erfolg werden. Der  Kurs der Haushaltskonsolidierung ist richtig. So können wir wieder für die Bürger in die Lebensqualität der Stadt investieren.“  

 Sowohl Planungen für das „Integrierten Handlung-Konzepts (InHK) Stadterneuerung Innenstadt/Rheinufer/Rhöndorf‘“ als auch die Studie zur LaGa-Bewerbung waren Grundlagen für die Bewerbung um die Förderung. Es ist der dritte erfolgreiche Förderantrag der Stadt Bad Honnef seit 2014 nach zuvor vielen erfolglosen Jahren: Sowohl der Bau des Begegnungshauses in Aegidienberg als auch der Aufbau der digitalen Plattform für den Einzelhandel werden vom Land unterstützt.

 „Qualifizierung Insel Grafenwerth und Ertüchtigung Rhein-Altarm – ‚Grünes Juwel in neuem Glanz‘“ ist der Baustein des InHK, mit dem die Insel Grafenwerth in vier Bauabschnitten zu einem attraktiven Anziehungspunkt für die Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger und Gäste entwickelt wird. Die in die Jahre gekommenen Flächen werden für Mensch, Tier- und Pflanzenwelt zu einem wertvollen Inselpark gestaltet. Naturschutz und Freizeitnutzung werden Hand in Hand gehen. In diesem Sinne werden der ungeordnete nördliche  Inselbereich, der zentrale Eingang zur Insel an der historischen Brücke und die Inselpromenade behutsam umgebaut. Das Ergebnis wird auch in die Innenstadt wirken, denn diese Weiterentwicklung macht nicht nur die Insel, sondern auch die gesamte Stadt zu einem besuchenswerten Ziel.

 19 Projekte in 18 Städten und Gemeinden werden aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ von Bund und Land finanziell unterstützt mit dem Ziel, öffentlich zugängliche Grün- und Freiflächen zu erhalten und auszubauen. Mit dem fundiertem Antrag der Stadt Bad Honnef ist ein großer Schritt in Richtung Stadterneuerung und Sicherung der Lebensqualität erreicht worden.

 Der Rat der Stadt Bad Honnef hatte dem Förderantrag am 19.10.2017 und der Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel für die Maßnahmenumsetzung in den Jahren 2018 bis 2022 zugestimmt. cp