Franka Peikert organisiert Kunstwerkstatt

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Projekt-Förderung des Aalkönigkomitees.


Im Jahre 2003 wurde die Aalkönigsidee zum Erhalt des renovierungsbedürftigen Aalschokkers Aranka geboren. Die Bad Honnefer Bürger um Helmut Kloss, Klaus Wirtgen, Johannes Wahl, Michael Gerdes, Heinz Wameke und Friedhelm Ost setzten sich danach das Ziel, mit dem Reinerlös eines einmaligen Festes die Restaurierung des Bad Honnefer Wahrzeichens zu sichern. Diese zunächst fixe Idee nahm rasch Konturen an. So setzte sich das Komitee nach der erfolgreichen Restaurierung das langfristige Ziel, gezielt Projekte im Bereich „Jugend und Soziales“ zu fördern. Nach nunmehr 14 Aalkönigsjahren ist das Komitee stolz, mit diesem Engagement bislang insgesamt knapp 300 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 350.000 € unterstützt zu haben. Allein im letzten Jahr konnten über 55.000 € für Jugend- und Integrationsprojekte zur Verfügung gestellt werden.

Gewaltprävention

Seit dem Jahr 2014 konzentriert sich das Komitee verstärkt auf den Bereich „Gewaltprävention bei Jugendlichen“. Es hat zu diesem Thema gemeinsam mit dem Stadtjugendring Bad Honnef das Netzwerk „Gewaltfrei“ gegründet, in dem sich die Verantwortlichen regelmäßig über ihre Projekte und Ergebnisse austauschen und weitere Ideen entwickeln. Auch für das Jahr 2017 stehen erneut 10 Projekte im Rahmen des Netzwerks „Gewaltfrei“ auf dem Jahresprogramm. Über die regelmäßige Projektarbeit des Netzwerks „Gewaltfrei“ hinaus ist das Aalkönigkomitee
vor allem in der aktuellen Flüchtlingssituation – bemüht, wichtige Integrationsprojekte finanziell zu unterstützen. Das Komitee setzt sich dabei zum Ziel, jungen Menschen vor Ort die Möglichkeit zu geben, durch konkrete Inhalte und Projekte Anschluss zu finden und sich so in die Bad Honnefer Gesellschaft zu integrieren. So hat das Komitee bereits den Malteser Hilfsdienst (Erste-Hilfe-Kurse für Flüchtlinge) und die „Rhein Refugee Youngstars“
einem Musikprojekt, in dem Flüchtlinge und heimische Jugendliche gemeinsam unter der Anleitung von Bandcoaches in einer Musikband musizieren – finanziell unterstützt.

NEU: Kunstwerkstatt

Für das Jahr 2017 plant das Aalkönigkomitee gemeinsam mit dem Verein Ökumenisches Netzwerk Integration e.V. und unter der Leitung der Künstlerin Franka Peikert die Realisiation einer integrativen Musik- und Kunstwerkstatt. Der Verein Ökumenisches Netzwerk Integration e.V. wurde im Jahr 2015 mit dem Ziel gegründet, Flüchtlinge und Migranten, die sich in Bad Honnef aufhalten, in die Gesellschaft zu integrieren und Perspektiven zu eröffnen. Dreh- und Angelpunkt ist hierfür das ökumenische Begegnungszentrum „Oase“ in Selhof.

Dort kann ab April 2017 ein Kellerraum der ehemaligen Sparkassenfiliale für künstlerische Kreativität genutzt werden. Franka Peikert hat im Rahmen der intensiven Vorbereitung in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Künstlern aus Bad Honnef und der Region von der Idee einer Musik- und Kunstwerkstatt begeistern können und einen überwältigenden Zuspruch erfahren.

Ab April sind bislang 8 Workshops mit verschiedenen Künstlern geplant. Die Workshops finden – abhängig von der Verfügbarkeit der Dozenten – entweder an regelmäßigen Terminen in der Woche oder an Wochenenden statt. An den Kursen teilnehmen dürfen alle, die sowohl an Kunst und Musik als auch an dem Kennenlemen anderer Menschen und Kulturen interessiert sind. Die Teilnehmer der Kurse leisten ausschließlich einen Beitrag für das benötigte Material. Die Honorare der Dozenten trägt das Aalkönigkomitee Bad Honnef, um so dieses Integrationsprojekt zu fördern. Anmeldungen und Informationen bei: Franka Peikert, Telefon 02224/ 76427. cw