Herzlichen Glückwunsch…

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Herzlichen Glückwunsch aus der Heimat: Bürgermeister Otto Neuhoff befindet sich an seinem heutigen Geburtstag (11.Mai) in Norddeutschland

Meine sehr verehrten Damen und Herren, eine wunderbare Leserin hat gerade gesagt, ich soll doch mal wieder so richtig „bösartig“ sein. Beispielsweise sei der „Kurpark“ in einem ganz schlimmen Zustand. Ein berühmter Leser schimpft über die „kaputte“ Girardetallee. Alles richtig. Aber: Die Stadt ist erst kürzlich aus der Haushaltssicherung heraus gekommen und kann jetzt nicht alle Projekte gleichzeitig anpacken. Natürlich müssen unsere „Schlaglochstraßen“ saniert werden, ebenso wie Schulen, Sportstätten und städtische Gebäude. Aktuell heißen die Schwerpunktprojekte Kurhaus, Lehrschwimmbecken in Aegidienberg und Insel Grafenwerth. Rathaus, SIBI und das  Menzenberger Stadion stehen auf der Warteliste. Viele Bürger fragen immer wieder, warum denn Geld für die Insel ausgegeben werden soll. Die sei doch wunderschön. Antwort: Für das Stadtmarketing und den Tourismus wird die Insel als Kulturstandort immer wichtiger. Das geht mit dem Konzert von Weltstar Joan Baez am 6.Juli los, und im kommenden Jahr wird es dort Konzerte zum 250sten Geburtstag von Beethoven geben. Heißt: Die Insel wird ruckzuck auf ein internationales Niveau angehoben. Bis dahin wird es sicher auch einen neuen Pächter im Inselcafé geben. Zur Not mache ich das. Scherz! Weiter geht’s: Auf was können wir uns in der nächsten Zeit einstellen? Auf „Vollversorger“ am Saynschen Hof (Randbebauung) und im Business Park. Am Ende dieses Jahres wird das ehemalige Kaiser´s Gebäude umgebaut (der Bauantrag liegt vor), die „Retz-Passage“ ist in Planung, in das ehemalige KSI wird eine Klinik einziehen, alle lange leer stehenden Tagungseinrichtungen werden wieder betrieben. Der Bahnhof in Rhöndorf wird endlich barrierefrei. Das neue Hotel „Maxx by Steigenberger“ holt neue Gäste und Events in die Stadt. Auf dem „Mesenholl- Gelände“ entstehen Appartements (Baubeginn 2020). Boah, ich bin quasi völlig unterhopft. Mein linker Zeigefinger zittert. Meine Leber klopft an: Gibt’s kein Kölsch? Die Recken meines Vertrauens stehen nun an der Theke meines Vertrauens bei der Wirtin meines Vertrauens. Und ich tippe hier so vor mich hin. Nicht schön, oder? Herr Beckenbauer hat mal gesagt: „Glück muss man können“. Recht hat er. Und wir haben das Glück der Tüchtigen. Nach langen Jahren des Stillstandes bewegt sich wieder einiges in der Stadt. Gut, das ist nicht nur Glück, sondern auch knallharte Arbeit in unserer Verwaltung. Dort wurden die Strukturen und Prozesse durch intensive Schulungen eindeutig verbessert. Und: Mit dem ausgeglichenen Haushalt fließen auch endlich wieder Fördergelder in die Stadt. So können für die oben genannten Investitionen 10 Mio. Euro ausgegeben werden. Zur Girardetallee: Verehrter Herr Köjer, noch in diesem Jahr werden 1 Mio. Euro für Straßensanierungen ausgegeben. Und auch die Beete im Kurpark werden nach der Kurhaussanierung sicherlich wieder aufgehübscht. Es braucht eben alles seine Zeit. Und die Zeit ist gekommen. Endlich, nach einer schmerzhaft langen Dürrezeit. Zum BM-Wahlkampf: Der Mann, der alles wieder ins rollen gebracht hat, der wird von CDU, Bürgerblock und FDP unterstützt. Glaube ich. Die Grünen in Bad Honnef haben sich im Gegensatz zum bundesweiten Trend ein wenig ins Abseits gestellt, und der (eventuelle) Kandidat der SPD wird es verdammt schwer haben. Heißt: Otto Neuhoff wird in den kommenden Jahren die Früchte seiner Arbeit ernten können. Und wir Bürger ebenso.