Hitparade

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist wieder soweit: Immer wieder am Ende eines Jahres präsentieren wir Ihnen die aktivsten Bürger der Stadt, nämlich die, die am häufigsten in unserer kuscheligen Heimatzeitung abgebildet wurden. Ehre, wem Ehre gebührt. Damit meinen wir ganz gewiss auch die vielen Ehrenamtlichen, die still und unaufgeregt hinter den Kulissen Gutes für die Stadt tun. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank. Zu der Hitparade: Natürlich steht auf Platz 1 unser Bürgermeister Otto Neuhoff mit 76 Abbildungen. Eine starke Leistung bei 52 Ausgaben der HWZ. Danach folgen Jörg Pütz, Holger Heuser, Dirk Pütz, Nadine Batzella, Peter Profittlich, Daniela Paffhausen, Katja Kramer- Dißmann, Georg Zumsande, Jürgen Kutter, Pfarrer Breuer, Sebastian Schuster und Peter Hurrelmann. Herzlichen Glückwunsch dazu. Sie werden es alle bemerkt haben: Weihnachten steht vor der Tür. Die letzte Ratssitzung des Jahres ist über die Bühne gegangen. Sie war kurzweilig und sehr lebendig. Mehr dazu auf Seite …Auf Facebook hat 

Frédéric Fraund auf unser Gespräch mit Otto Neuhoff in der vergangenen Ausgabe reagiert. Die Meinungen gehen halt nicht nur im Rat ganz weit auseinander: „Wow was für ein biederes Fremdschäm-Gefälligkeitkeits-Klüngel-Interview. Es gab keine einzige wirklich kritische, reflektierende Frage, sondern eher ein kumpelhaftes Ping-Pong-Spiel zwischen Interviewer und Bürgermeister. Investigativer Journalismus sieht anders aus. Otto Neuhoff agiert als Stadtoberhaupt wie ein renditegetriebener Unternehmer statt wie ein stadtgesellschaftsorientierter Bürgermeister und blendet dabei komplett die Herausforderungen unserer Zeit bezüglich Klimawandel, Umweltschutz und neuen Mobilitätsformen aus.

Er verweigert sich komplett seiner Rolle als Vermittler der Interessen zwischen den Bürgern unserer Stadt und der Verwaltung und hinterlässt damit eine verwaiste Innenstadt, frustrierte Bürger/innen und wenig attraktive Angebote gerade auch für junge Menschen und ist auch verantwortlich für einen stetig unattraktiveren, chronisch unterfinanzierten ÖPNV (siehe Linie 566/ nur noch ein 30min Takt in der Hauptverkehrszeit und sonst 60min Takt). Er versagt komplett gerade auch bei Attraktivität für junge Familien, die sich dank viel niedrigerer Grundsteuern B und deutlich niedrigeren Kaufpreisen lieber im nördlichen Landkreis Neuwied ansiedeln und ist somit auch Katalysator für das stetige Infragestellen von Schulklassen oder gar ganzen Schulen (siehe Rhöndorf). Herrn Neuhoff gebührt auch die Verantwortlichkeit, wenn sich Senioren ein Taxi zum Arzt oder Einkauf nehmen müssen statt einen gut funktionierenden (regelmäßigen!) & preiswerten öffentlichen Nahverkehr vorzufinden“. Und so weiter…Dazu fällt mir eine Bemerkung von CDU-Fraktionschef Sebastian Wolff ein: „Otto Neuhoff hat es geschafft, der Stadt eine positive Richtung zu geben“. Es lebe die Meinungsfreiheit! Ich wünsche Ihnen ein phantastisches neues Jahr.