Liebe Gemeinde,

als ich während des Martini Marktes nach getaner Arbeit nach Hause kam, sah ich zu meinem Erstaunen die auf dem beigefügten Foto installierten Gerätschaften auf der Hauptstraße unseres schönen Dorfes platziert.

Interessiert umrundete ich die „Dinger“ und stellte mir die wichtigsten „W“-Fragen des Rheinländers:

• Wat iss dat?

• Wat sull dat?

• Wofür iss dat joot?

• Wat koss‘ dat?

Da ich mir keine dieser Fragen beantworten konnte, mutmaße ich mit den Gebilden nunmehr einen engen Zusammenhang mit Weihnachten (24.10./24.12.) – also quasi schon Vorab-Weihnachtspäckchen oder aber einen Kontext mit dem Martinimarkt, der ab gestern die Stadt belebt.

Das könnte nun wirklich sein

• Biertische, kreiert von Firma H&W? Könnte passen – man könnte 8 Gläser darauf platzieren. Vielleicht noch ein Weihnachtsdeckchen auf die „Dinger“ legen und ein Kerzchen anzünden (wegen heimelig und so).

• Oder will Herr Bürgermeister unsere Martinmarktbesucher vor Touristen und Parmesanen beschützen? Könnte passen – die kämen dann wohl aus dem Bergischen – die Aegidienberger waren ja schon immer ein wenig suspekt. Ich glaube, das ist die Lösung – bloß mit diesen „Dingern“ hält man keinen auf, es sei denn, die Terroristen kämen mit einer Armada Kinderwagen oder Rollator daher – den Bussen und Lastwagen können die „Dinger“ jedenfalls nicht imponieren.

Wie es auch sei, nach der Dachmarkenshow haben wir den nächsten Gesprächsstoff im Dorf.

 Nur mal so zum Thema Gesprächsstoff: Wie ist denn der Sachstand zum Thema „Kaisers-Nachfolge“ – man hört und liest nichts mehr…                                     Hans-Hubert Meid