Informationen von Innenstadtgemeinschaft und Stadtverwaltung 

Der Einzelhandelstreff des Centrum e.V. fand am vergangenen Dienstag erstmals in der Parkresidenz statt. Vorsitzender Georg Zumsande fand lobende Worte: „Die Parkresidenz ist ein Aushängeschild für Bad Honnef. Und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Erstaunlich viele Unternehmer waren zu dem Treff erschienen, sehr zur Freude von Gastgeber Residenz-Direktor Guido Bierbaum. Einige Programmpunkte galt es abzuarbeiten. So berichtete Marktmacher Jürgen Kutter über den kommenden Martini Markt: „Die komplette Planung steht. In diesem Jahr sind Bahnhofstraße und die obere Hauptstraße wieder mit einbezogen. 130 Händler werden ihre Verkaufsstände aufstellen.

Der Aufbau beginnt am 19.Oktober“. Nicht ganz so glücklich sind die Einzelhändler über den Wegfall der Veranstaltung „Winter-Wonderland“ in Zusammenarbeit mit der IUBH. „Das hat terminlich nicht mehr gepasst“, so Zumsande. Dafür wird in der Adventszeit, immer Donnerstags bis Samstags von 16-22 Uhr, das „Kaminzimmer“ auf dem Marktplatz installiert. Quasi ein „Schlemmerabend“ im Winter, mit urigen Holzhütten und Feuerzauber. Am 2.Advent soll zudem ein verkaufsoffener Sonntag Besucher in die Stadt locken. Das „Rosenfest“ erhält ein neues Gewandt und einen neuen Namen.

Die Kirmes wird nicht mehr statt finden, dafür solle nun auf Wunsch der Stadt eine Ersatzveranstaltung konzipiert werden. Mit Spannung erwarten die Einzelhändler auf die nächsten Schritte in Sachen „Online-Marketig“ mit Kiez-Kaufhaus und Lieferservice. Zumsande: „Wir unterstützen diese Maßnahmen der Stadt ausdrücklich“. Jedoch beklagten sich einzelne Händler über die schlechte Kommunikation. „Wann geht es los ? Worauf müssen wir uns einstellen? Wieviel Unternehmer nehmen teil?“ Diese Fragen konnte niemand beantworten. Schlusswort Zumsande: „Alles ist im Fluss, wir sind gut aufgestellt. Allerdings bedaure ich es sehr, das 1. Beigeordnete Cigdem Bern die Stadt verlässt. Wir haben hervorragend mit ihr zusammen gearbeitet“.

Meldungen aus der Stadtverwaltung: Der Verwaltungsrat der Sparkasse Bad Honnef, die bisher ein eigenständiges Institut ist, hatte erfolgreiche Sondierungsgespräche mit dem Verwaltungsrat der Kreissparkasse Köln geführt, um eine mögliche Fusion vorzubereiten. Der Rat der Stadt Bad Honnef erklärte, dass er den Sondierungsprozess als abgeschlossen betrachtet und beschloss, dass die eigentlichen Fusionsverhandlungen mit dem Träger der Kreissparkasse Köln aufgenommen werden können. Die Verträge sollen noch in diesem Jahr vorgelegt werden und die Fusion soll zum 1. Januar 2019 erfolgen. „Die Fusion befindet sich auf einem guten Weg“, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff.

Kurhaus-Sanierung: „Das Kurhaus ist eine für Bad Honnef identitätsstiftende und stadtbildprägende  Immobilie von hoher Bedeutung“, heißt es in der Mitteilung an den Rat zum Tagesordnungspunkt „Generalsanierung des Kurhauses“, deshalb führe auch kein Weg an der Sanierung vorbei, erklärte Bürgermeister Otto Neuhoff.

 Die notwendigen Maßnahmen, um das Kurhaus zu erhalten, stellte der Experte Michael C. Deisenroth in seinem Gutachten vor.

 Die gute Nachricht ist, dass die Karnevalsveranstaltungen der kommenden Session stattfinden können, denn derzeit befindet sich das Kurhaus in einem betriebsbereiten Zustand. Allerdings ist das Kurhaus, bautypologische gesehen, ein „Einzeller“. Das bedeutet, dass kein Gewerk wie beispielsweise Heizung oder Elektro bearbeitet werden kann, ohne dass nicht auch der Saal geschlossen werden muss. Lediglich Arbeiten an der Gebäudehülle oder in einzelnen Teilbereichen der Nebenräume sind teilweise parallel mit einer Nutzung des Saales möglich. Geschätzt wird, dass nach dem Karneval für die Dauer bis zu einem Jahr geschlossen werden muss.

Im Rahmen der Haushaltsberatungen 2019/2020 ist vorgesehen, die Mittel von sechs bis sieben Millionen Euro für die Sanierung bereitzustellen. bö

Foto: Der kulturelle Mittelpunkt der Stadt wird, so die Planung, für ein Jahr geschlossen sein.