Ein positives Fazit konnten Ordnungsamt, Freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die örtlichen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk bei ihrer gemeinsamen Kontrollfahrt ziehen. Überprüft wurde, ob Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge problemlos Straßen und Plätze durchfahren können und im Ernstfall nicht durch verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge behindert werden. Über drei Stunden waren die Einsatzkräfte vor kurzem in den Abend- und Nachtstunden unterwegs gewesen. Insgesamt 31 gebührenpflichtige Verwarnungen wurden ausgestellt. Abschleppmaßnahmen waren nicht notwendig.

Kontrollfahrten werden regelmäßig durchgeführt, insbesondere wenn Bürgerinnen und Bürger verkehrswidriges Parken melden oder die Einsatzkräfte Falschparken beobachtet haben. Verzögern sich Fahrten von Rettungskräften wegen versperrter Straßen oder können Straßen eventuell überhaupt nicht passiert werden, kann das im schlimmsten Fall Leben kosten. Ordnungsamt, Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisation appellieren immer wieder an die Bürgerinnen und Bürger, Rettungswege freizuhalten. Eine der Maßnahmen, um das Bewusstsein zu schärfen, damit Rettungswege nicht zugeparkt werden, sind die regelmäßigen Kontrollfahrten.

Bei der gerade erfolgten Überprüfung der Rettungswege waren die Einsatzkräfte mit insgesamt fünf Fahrzeugen auf individuellen Routen durch das Stadtgebiet unterwegs. Der Streckverlauf führte sie durch das gesamte Stadtgebiet. Das Ordnungsamt war mit acht Personen im Einsatz. Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen unterstützten die Maßnahme mit jeweils ein bis zwei Kräften je Einsatzfahrzeug. Kontrolliert wurden Engstellen, Einmündungsbereiche (Fünf-Meter-Bereiche), Zick-Zack-Markierungen, Halteverbote und das Parken auf Gehwegen. Im Gegensatz zu früheren Kontrollfahrten war die Situation dieses Mal grundsätzlich positiv. Besondere Vorkommnisse gab es nicht.

Allerdings wurden die meisten Behinderungen in engen Straßenstellen dieses Mal im Stadtteil Aegidienberg gefunden, so dass dort bei den künftigen Kontrollfahrten, die auch tagsüber stattfinden werden, ein besonderer Schwerpunkt gesetzt werden wird. In der Ölbergstraße wurde ein PKW beanstandet, der mit einem defekten Reifen in einer Engstelle abgestellt war. Kurz vor Mitternacht waren die Kontrollfahrten beendet. Die Stadt Bad Honnef bedankt sich bei Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und den beteiligten Hilfsorganisationen ganz herzlich für die tatkräftige und engagierte Unterstützung. cp

Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef