Richtig

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, richtig gut gelaunt bin ich an diesem Montag, dem letzten im September 2019, nicht wirklich. Da Donnerstag wieder mal ein Feiertag ist (Danke, liebe EX-DDR), mussten wir das Blatt quasi schon am Wochenende vorbereiten. Sie erinnern sich: Der FC-Köln verliert, Vettel musste seinen Rennwagen abstellen, das Wetter war biergartenuntauglich. Aber immerhin ging der letzte Schlemmerabend des Jahres am Freitag wieder ausgesprochen erfolgreich über die Bühne. Heute Mittag (immer noch Montag) habe ich mich mit meinem Lieblingsbürgermeister-Sie wissen, wen ich meine-beim La Bruschetta getroffen. Wir wollten dort gemütlich speisen und reden. Ging nicht. Weil: Stromausfall. Küche kalt. Kann ja mal passieren.

Wir sind dann rüber zum Bistro Ludwig gegangen. Sehr lecker, sehr entspannte Atmosphäre, sehr aufmerksamer Service. Sehr entspannter Bürgermeister. Es läuft. Und zwar bestens. Siehe Interview auf Seite…Aber das kommt ja alles nicht von ungefähr. Hinter dem Erfolg steht brutal viel Arbeit und hier und da auch das Glück der Tüchtigen. Ich habe es schon hundert Mal thematisiert: Alle, aber auch wirklich alle „Aufreger“ der Vergangenheit vor Otto Neuhoff, sind vom Tisch: KSI, Mesenholl, Uhlhof, Tagungsstätten, städtischer Haushalt, Kurhaus… „Tausend und eine Nacht und es hat „Zoom“ gemacht“. Klaus Lage. Vielleicht der nächste „Song für Bad Honnef“. Wie komme ich jetzt aus dieser „Werbesendung“ wieder heraus? Greta?

Ja, über Greta haben wir noch nicht gesprochen. Ein Kind macht mobil. Ist das nicht unfassbar? Neuland für alle Politiker auf der ganzen Welt. Ich liebe Greta, egal wer auch immer sie schubst, manipuliert oder beeinflusst. Sie macht ihr Ding. Und Millionen Menschen rund um den Globus folgen ihr. Und, das ist auch gut so. Und wichtig. Kein Politiker hat uns den „Klimawandel“ so nahe gebracht, wie eben et Greta. Ich habe sie mal an der Theke meines Vertrauens mit Elvis verglichen.

Denn: Vor Elvis war nichts, zumindest nicht musikalisch. Ja, und vor Greta war auch nichts, umwelttechnisch gesehen. Die Recken an der Theke meines Vertrauens haben das nicht so wirklich verstanden. Um Dinge zu verändern braucht es schon mal eine Revolution (siehe Beatles: You say you want a revolution. Well, you know we all want to change the world. You tell me that it’s evolution…). Und da sind wir wieder beim Thema: Greta rockt die Welt. Apropos Kind, eine wunderbare Überleitung zu meinem Lieblingsthema: Tochter! Sie ist derzeit in Tschechien, in Brünn, und moderiert dort eine Preisverleihung in Sachen Film und Fernsehen. Quasi als Botschafterin der Berlinale. Ich bin so stolz auf mein Töchterchen (Foto Mitte). Irgendetwas habe ich wohl doch richtig gemacht.