Es ist noch nicht lange her, dass die Stadtverwaltung für den Flossweg den Anwohnerinnen
und Anwohnern umfangreiche und bereits sehr detailliert ausgearbeitete Sanierungspläne
vorgestellt hat. Auf Gegenliebe stieß sie bei keinem der Anwesenden. 
Vor einigen Tagen trafen sich nun Anrainer des Flossweg vor Ort mit sachkundigen
Vertretern der SPD Fraktion, um ihre Bedenken noch einmal darzulegen.

Es wurde deutlich, dass weder die Betroffenen noch die SPD Kommunalpolitiker die
Vorteile eines so umfangreichen Ausbaus des Flosswegs erkennen konnten. Erstens
würde die Entfernung der Absperrung am Rosenweg zu einer höheren Verkehrsdichte
führen, weil davon ausgegangen werden kann, dass Ortskundige den Flossweg als Ausweichstrecke für die Linzer Straße nutzen würden.

Zweitens würde sich die gefahrene Durchschnittgeschwindigkeit bei einem Ausbau der Fahrbahn erhöhen – eine nicht unerhebliche Gefahr für die Kinder am Flossweg und auf
den angrenzenden verkehrsberuhigten Straßen. Die Notwendigkeit eines Ausbaus konnten
die Anwesenden nur da erkennen, wo eine ausreichende Zuwegung zu neuer
Wohnbebauung anders nicht sicherzustellen wäre- dann  aber auf einem möglichst kurzen Teilstück ausgehend vom Kreisel an der Linzer Straße. 

Die SPD Vertreter versicherten nach Besprechung aller vorgetragenen Argumente, alle politischen Möglichkeiten auszuschöpfen um dem Bürgerwillen am Flossweg Geltung zu verschaffen.

„Die Richtschnur unserer Politik ist der Bürgerwille. Da hier der Wille der Betroffenen, über
das notwendige Maß hinaus keine Ausbauarbeiten am Flossweg vorzunehmen uns davor bewahren kann, ohne erkennbare Vorteile erhebliche Kosten zu riskieren, setzen wir uns
umso lieber für die Wünsche der Anlieger des Flosswegs ein“, so der
SPD-Fraktionsvorsitzende Guido Leiwig.