26.000 neue Bäume

26.000 Bäume in 14 Tagen werden es sein, die im Bad Honnefer Stadtwald gepflanzt werden. Dort, wo wegen des massiven Borkenkäferbefalls die Fichten gefällt wurden, wird der „Wald von morgen“, wie Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft die Neupflanzungen nennt, wachsen. Ein Stieleichen-Hainbuchen-Mischwald wird entstehen, der den veränderten Klimabedingungen standhält.

Die Eichen seien für den Naturschutz extrem wichtig, so Stephan Schütte. Sie kommen gut mit der zunehmenden Sommertrockenheit und den hohen Temperaturen klar. Dazu werden Hainbuchen gepflanzt, die etwas langsamer als Eichen wachsen und gut im Halbschatten gedeihen. Sie bilden dann später im neuen stufigen Mischwald die Mittel- und Unterschicht. Auch die Flatterulme und die Vogelkirsche kommen mit der Sommertrockenheit zurecht.

Bürgermeister Otto Neuhoff sagte: „Das Siebengebirge ist ein Naherholungsgebiet. Deshalb ist uns daran gelegen, dass diese Funktion erhalten bleibt.“ Stephan Schütte fügte hinzu: „Diese Bäume sind ein Investment für die nächsten 150 Jahre im Vertrauen darauf, dass sie den Klimawandel aushalten.“

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Der Pflanzeinschlag mit den gebündelten jungen Bäumen – v. l.: Carolin Böhm (Leiterin Fachdienst Umwelt und Stadtgrün), Stephan Schütte (Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft, Fachgebietsleiter Landeseigener Forstbetrieb), Bürgermeister Otto Neuhoff und Sebastian Scholz (Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft).