Die schwarze, gepanzerte Limousine des Bundespräsidenten fuhr pünktlich in Rhöndorf vor. Dort wurde er nicht nur von seinen Sicherheitskräften beschützt, sondern bei Nieselregen auch von zahlreichen Schirmen. Unter anderen wurde er von Nicole Westig (MdB) herzlich begrüßt. 

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier besuchte am vergangenen Mittwoch Rhöndorf, die Geburtsstätte der Demokratie in Deutschland. Er wurde vor dem Adenauerhaus vom Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung, Bundesminister und Ministerpräsident a.D. Jürgen Rüttgers, dem Vorstandsvorsitzenden, Staatssekretär a.D. Manfred Speck, und den Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen (Königswinter) und Nicole Westig (Bad Honnef) begrüßt.

Anschießend besichtigte er die neue Dauerausstellung, die im vergangenen Jahr punktgenau zum 50sten Todestag von Adenauer fertig gestellt wurde, und das Wohnhaus des ersten Kanzlers der Republik. Bei seinem Besuch ging  der Bundespräsident auch auf die Ereignisse in Chemnitz ein: „Selbsternannte Rächer sollten nicht die Glaubwürdigkeit haben hier einen Beitrag zur Sicherheit leisten zu können“. Bei seinem dreitägigen Besuch im Rheinland wird der Bundespräsident 11 Termine absolvieren. Residieren wird er in seinem Bonner Amtssitz Villa Hammerschmidt. bö

Fotos: Nicole Westig/Birgit Eschbach