Tipps für die „tollen Tage“

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Der Beginn des Straßenkarnevals im Rheinland bedeutet für die DRK Helfer in Bad Honnef Dauereinsatz unter erschwerten Bedingungen  – Daher hier ein paar Tipps für eine sichere „fünfte Jahreszeit“

Den Auftakt für sechs närrische und arbeitsreiche Tage bildet Weiberfastnacht für die Helfer des Roten Kreuzes. Wie in jedem Jahr werden von mehr als 80 Helfern über 500 Einsatzstunden bei Karnevalsveranstaltungen wie der Marktschau und den drei Umzügen in Bad Honnef  geleistet. Selbstverständlich wird auch weiterhin wie gewohnt die Einsatzbereitschaft des örtlichen Katastrophenschutzes sichergestellt werden.

Damit Sie einen schönen und sicheren Straßenkarneval erleben können, geben Ihnen unsere Helfer und Führungskräfte folgende Tipps:

Tipp 1: Pünktlich zu Karneval soll eine Kältewelle ins Rheinland kommen.

Auch tagsüber sollen die Temperaturen nicht weit über 0 Grad ansteigen. Warme Kleidung unter dem Kostüm ist angesagt, in Bewegung bleiben und zwischendurch in geschlossenen Räumen aufwärmen. Alkohol wärmt nicht, er verringert nur das Kälteempfinden.

Tipp 2: Alkohol senkt die Hemmschwelle.

Meiden Sie Ansammlungen von offensichtlich stark alkoholisierten Personen. Übergriffe und Aggressionen sind können die Folge sein. Bitte zudem auf Ihre Getränke achten! Immer häufiger werden Delikte im Zusammenhang mit der unbemerkten Verabreichung von K.O.-Tropfen und anderen Drogen gemeldet.

Tipp 3: Maß halten – und stehen bleiben
Ganz auf Alkohol verzichten muss niemand, aber Maß zu halten ist wichtig. „Wer anfängt zu lallen oder unsicher zu gehen, sollte unbedingt eine Alkoholpause von mindestens zwei Stunden einlegen. Dafür darf man sich auf keinen Fall draußen hinlegen, sonst sinkt die Körpertemperatur schnell auf bedrohliche Werte“, sagt Bereitschaftsleiter Jens Koelzer.

Tipp 4: Hilflosen helfen – was ist zu tun, wenn jemand Hilfe braucht
Wer einen angetrunkenen Karnevalisten schlafend oder dämmernd im Freien antrifft, muss unbedingt helfen. Sonst drohen Unterkühlungen mit im schlimmsten Fall lebensbedrohlichen Auswirkungen. Die Person muss ins Warme gebracht – und bei Bedarf von Fachleuten des Sanitäts- und Rettungsdienstes weiterbehandelt werden. Hierfür stehen während der Karnevalszüge und -veranstaltungen die Helfer des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes in Bad Honnef bereit. Für den Fall das kein professioneller Sanitätsdienst in der Nähe ist, sollte unbedingt der Rettungsdienst unter der bekannten Notrufnummer 112 alarmiert werden.drk