Ganz klar, Kinder und Jugendliche wollen sich austoben, sie wollen sich und ihrer Umwelt beweisen wie stark und cool sie sind. Leider sind viele davon der Meinung, dass das nur mit Alkohol funktioniert (wie bei uns früher auch…). Und nun sind die Bars und Kneipen zu. Der Durst aber bleibt. Wohin also? Bis weit über die Stadtgrenzen hinaus ist bekannt, dass es in Bad Honnef einige lauschige Plätzchen gibt, um dort unbehelligt zu saufen oder zu kiffen. Die Südspitze der Insel bietet sich dafür an, das IUBH Umfeld, der Bereich um den Hager Hof oder die Bahnhofstraße. Alkohol gibt´s massig an den „Tanken“ oder im „Netto-Markt“. Bis 22 Uhr. Gute Zeit, um mit den „Partys“ zu starten. Aktuell ist am Wochenende ein neuer Hotspot dazu gekommen: Der Reitersdorfer Park. Stimmen dazu von Karina Rohskothen: „Wenn man so viel Herzblut, Arbeit und Freizeit investiert, um diesen schönen Park für die Gemeinschaft zu erhalten, zu hegen und zu pflegen, können einem schon mal die Worte fehlen – obwohl mir durchaus welche einfallen würden. Ich schaue auch bereits mit gemischten Gefühlen auf die neu gestaltete Insel“. Michael Holmer Gerdes schreibt: „Es ist einfach eine Schande. Ich habe heute Vormittag gesehen, dass auf der Insel Grafenwerth auch gewütet wurde. Wahrscheinlich Fete bis zum Anschlag und den gesamten Müll liegen gelassen. Für beide Einrichtungen tun mir die Verantwortlichen außerordentlich leid“. Es heißt: „Erziehung beginnt im Elternhaus“.  „Hallo Eltern-was machen eure Kinder“? Woher kommt diese Zerstörungswut? Sind das nur pubertäre Muskelspiele um den Freunden zu imponieren? Oder läuft da doch etwas falsch in der Erziehung?