Kultur, meine sehr geehrten Damen und Herren, Kultur ist entbehrlich; gerade im Moment, wo wir mit Wichtigkeiten aus allen Richtungen bombardiert werden, vornehmlich aus dem wilden, wilden Westen, der ja bekanntlich seit Truck Stop gleich hinter Hamburg anfängt; ausgerechnet in einem Studio in Maschen, gleich bei der Autobahn.

Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Sitzt da eventuell Donald am Twitterpult, Stephen in der Regie und Kellyanne mit Sean im Duett am Mikrofon? Die Pressekonferenz des Weißen Hauses (Fachsprech: Spicer goebbelt) unterlegt mit Geigen, Banjos, Steelguitar, da sind wir gut gelaunt. Passt doch. Die Cowboys von der Pennsylvaniakant mit ihrem Trashville-Sound. Man kann schließlich Allem etwas Positives abgewinnen, Einstellungssache.

Dabei wollte ich doch eigentlich um das Thema Weltpolitik einen großen Bogen machen. Aber es holt uns halt immer wieder ein hier am Rhein; ob Konrad A. auf dem Waldfriedhof, Angela M. auf dem Alten Friedhof oder Käpt‘n Wolfgang B. auf der Brücke der Aranka, die Bundespolitik ist in big bad Honnef gang und gäbe.

Da passt es doch ganz gut, dass mir mitten in dem ganzen Newsgeflashe eine befreundete Agentin aus Washington eine kalifornische Sängerin mit Gänsehautstimme ans Herz gelegt hat, die grade ihre 2017er Europatour plant; Cygne Meyer, vielfach auf youtube, im September live bei uns. Bis nächste Woche also, hören Sie wohl.