„PopUp- Coworking“ in der Bahnhofstraße eröffnet 

Coworking, englisch für „zusammenarbeiten“ist eine Entwicklung im Bereich „neue Arbeitsformen“. Freiberufler, kleinere Start-ups oder digitale Nomaden arbeiten dabei in meist größeren, verhältnismäßig offenen Räumen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Sie arbeiten entweder voneinander unabhängig in unterschiedlichen Firmen und Projekten oder entwickeln mit anderen Coworkern gemeinsam Projekte. Entstanden ist die Idee 2003 in Kalifornien.

„Coworking-Space“ ist ein Anglizismus für Geschäftskonzepte, die Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume) zeitlich befristet zur Verfügung stellen.

Im Rahmen des Projekts IDEENWERKSTATT 2035 – HIN.ARBEITEN.HER. geht die Stadt Bad Honnef der Frage nach, ob und wie das Prinzip von Coworking Spaces zu einer nachhaltigen Mobilität in Bad Honnef beitragen kann. Dazu eröffnete Bürgermeister Otto Neuhoff einen PopUp Coworking Space in der Bahnhofstraße 6.

Die Eröffnung des Coworking Spaces ist ein großer Schritt für das Projekt und auch für zukünftige Entwicklungen unserer Stadt im Hinblick auf die großen Themen Mobilität und Arbeit”, verwies Bürgermeister Neuhoff auf den Wert des Reallabors im Rahmen der Ideenwerkstatt.

Der PopUp Coworking Space ist im ehemaligen Mrs. Sporty entstanden und befindet sich somit in zentraler Lage der Stadt. In nur wenigen Wochen wurde das leerstehende Ladenlokal in einen Coworking Space verwandelt und dient dem Projekt für die nächsten fünf Monate als Testlabor.

Bis Ende März 2022 sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, vorbeizukommen, das Coworking als alternativen Arbeitsort kostenlos auszuprobieren und ihr persönliches Feedback mit einzubringen. Im weiteren Projektverlauf sollen daraus bedarfsgerechte Maßnahmen für den #mobilwandel2035, einem Förderprojekt des Bundesumweltministeriums, abgeleitet werden.

Ein Coworking Space kann viele verschiedene Ausprägungen annehmen. In der hier entstandenen PopUp-Variante finden die Nutzenden einen Raum vor, in dem Coworking kostenlos erlebbar gemacht wird und das Nutzerfeedback ausdrücklich erwünscht ist.

Auf knapp 150 Quadratmetern stehen mehrere Schreibtischarbeitsplätze und ein kollaborativer Meetingbereich zur Nutzung zur Verfügung. Dazu gehören selbstverständlich der womöglich beste Kaffee der Stadt und schnelles WLAN.

Damit sich Interessierte einen Eindruck verschaffen können, kann ab sofort jede/jeder vorbeikommen und sich den Space und das flexible Angebot von den Ansprechpartnerinnen und -partnern vor Ort vorstellen lassen.

Der Partner, den die Stadt für das Projekt gewinnen konnte, die cowork AG, übernimmt bei dem Projekt den Tagesbetrieb des Coworking Space. Tobias Kollewe, Vorstandsvorsitzender des Partnerunternehmens, wies bei der Eröffnung darauf hin, dass gerade in Pendlerregionen wie Bad Honnef ein Coworking Space zum „Dritten Ort“ als Alternative zwischen Home Office und Arbeitsort werden kann und damit viele positive Effekte mit sich bringt.

Das ist während der regulären Öffnungszeiten (montags bis freitags zwischen 09:00 bis 18:00 Uhr und samstags zwischen 10:00 und 14:00 Uhr) ohne Voranmeldung möglich.

Wer das Angebot regelmäßig nutzen möchte, kann zudem über ein digitales Schließsystem auch außerhalb der Öffnungszeiten in dem Coworking Space rund um die Uhr (24/7) arbeiten.

Das Projekt #mobilwandel2035 wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Seitens der Stadt Bad Honnef stehen Miriam Brackelsberg (Wirtschaftsförderung) und Kathrin Schmidt (Klimaschutz und Mobilität) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Weitere Informationen und Kontaktdaten wurden unter meinbadhonnef.de/ideenwerkstatt2035/ bereitgestellt. 

Mehr Informationen zum Standort in Bad Honnef sowie Anfrage- und Buchungsmöglichkeiten finden Interessierte unter:  http://coworking.meinbadhonnef.de/