Ausnahmejahr für die Malteser Bad Honnef

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Bei ihrer Stadtversammlung haben die Mitglieder des Malteser Hilfsdienstes Bad Honnef Rückschau auf ein besonderes Jahr 2021 gehalten, verdiente Einsatzkräfte geehrt und neue Funktionsträger gewählt. Die über 200 Honnefer Aktiven leisteten trotz pandemiebedingter Einschränkungen über 12.000 ehrenamtliche Dienststunden – in denen sie unter anderem bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und den Folgen der Flutkatastrophe an Ahr, Erft und Swist halfen. Für die Katastrophenschützer der Malteser war es das einsatzreichste Jahr ihrer Geschichte.

Für die Stadtleitung legten Stadtbeauftragter Prof. Dr. Andreas Archut, Zugführer Max Kornfeld und die stellvertretende Jugendsprecherin Ebba Götz einen Tätigkeitsbericht ab. Vor allem Kornfeld konnte von einem Ausnahmejahr berichten: Insgesamt 18 Mal rückte der Malteser-Katastrophenschutz im vergangenen Jahr mit Alarm aus, darunter 16 Mal im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe. Noch nie war die von ihm geführte Einsatzeinheit so häufig im Einsatz. Rund 2.000 Einsatzstunden kamen allein dabei zusammen; mit Helferschulungen, Übungen und Ausbildungsabenden waren es sogar 5.500 Stunden ehrenamtliches Engagement im Bereich der Notfallvorsorge. aa