Handel, Gastronomie und Hotellerie stellt die Corona-Pandemie angesichts der verordneten Schließungen erneut vor deutliche Herausforderungen. Der vorerst bis Ende November terminierte Shutdown trifft Bereiche der Wirtschaft im Freizeitsektor besonders hart. „Wir unterstützen jede Initiative, die den betroffenen Betrieben durch diese schwierige Phase hilft“, betont Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Honnef Johanna Högner. Bereits im Frühjahr hatte die Stadt Bad Honnef ein lokales Sofortprogramm für Einzelhandel und Gastronomie aufgelegt und damit gute Ergebnisse erzielt. „Unsere Geschäftswelt ist sehr rührig, viele gehen mit gutem Beispiel voran und sind besonders kreativ“, erklärt Högner.

Über die Zusagen des Bundes hinaus gelte es, weiterhin Hilfsangebote für den Alltag zu bündeln. Neu ist eine Checkliste, die den betroffenen Unternehmen einen Überblick über die möglichen Hilfen auf nationaler Ebene sowie über konkrete Optionen der Bad Honnefer Wirtschaftsförderung liefert: https://meinbadhonnef.de/faqs-zu-corona/#wirtschaft

Und das heißt beispielsweise: Gastronominnen und Gastronomen, die jetzt ihr To-Go-Konzept entwickeln und ausweiten wollen, steht der Lieferservice des Kiezkaufhauses Bad Honnef zur Verfügung. Alternativ oder ergänzend gibt es aber auch weitere Instrumente. So kann sich jeder Handels- und Dienstleistungsbetrieb kostenfrei im städtischen Internetangebot listen lassen oder auch den Aufbau einer Schaufensterseite und/oder Shops im Kiezkaufhaus (www.kiezkaufhaus-badhonnef.de) in Auftrag geben. Bei Interesse vermittelt die Wirtschaftsförderung auch gerne Kontakte zur Produktion von Imagefilmen.

„Wir vernetzen die Wirtschaft und sorgen dafür, dass die Menschen zu Hause bleiben können. Von dort können sie sich selbstständig mit den Waren des täglichen Bedarfs und darüber hinaus versorgen“, ergänzt Bad Honnefs Bürgermeister Otto Neuhoff. Ein weiterer Aspekt: In Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Hilfsangeboten ist die Stadt gut für die bevorstehenden Herausforderungen gerüstet. Seit Beginn der Pandemie stellt das Bad Honnefer Kiezkaufhaus der Bad Honnefer Tafel sowie für die vom Fachdienst Soziales und Asyl koordinierten Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Informationen und Anfragen zum Kiezkaufhaus und Kiezkurier beantwortet die Kolleginnen im Kiezkaufhaus unter Telefon 02224/187 6339 oder per E-Mail unter kiezkaufhaus@bad-honnef.de.Gastronominnen und Gastronomen sowie Hotelierinnen und Hoteliers sowie Betreiberinnen und Betreiber von Ferienwohnungen wenden sich an Sonja Schwalbe, Telefon 02224/187-6359 oder E-Mail sonja.schwalbe@bad-honnef.de.