Ich war hier … im Kaminzimmer. Hocherfreut, dass man sich in diesem Jahr für vorweihnachtliche Treffen wieder im Kaminzimmer einfinden kann, verabrede ich mich umgehend mit zwei Freundinnen. Um keine Zeit des Abends zu verschenken, machen wir uns schon um halb sechs auf den Weg. Erstmal schauen, ob noch ein Plätzchen zu haben ist … Ja! Sogar im kuscheligen 2G-Hinterzimmer. Wir lassen uns nieder.  Dann holt eine von uns den ersten Glühwein. Ich schaue mich um: Das Konzept gefällt mir diesmal sogar noch besser als zuvor, da sich mehr Sitznischen anbieten. Zwar wurde keine rustikale Holzhütte errichtet, sondern lediglich offene Zelte aufgeschlagen, aber so kann man sich trotz der Corona-Maßnahmen noch relativ frei bewegen. Sitzt man erstmal unter dem Zeltdach, fällt auch kaum noch ein Unterschied zur Hütte auf: Die Einrichtung entspricht den kühnsten Träumen eines Kaminzimmers. Großvaters Porträt prangt über dem flackernden Kamin, auf dessen Sims eine alte Uhr die Stunde schlägt und dicke Kerzen heimeliges Licht verbreiten. Hier hängt ein goldgerahmter Blumenstrauß, dort eine hölzerne Kuckucksuhr und da das obligatorische Geweih. Lichterketten und Glitzerschmuck lassen uns nicht vergessen, dass es weihnachtet. Die Sessel, Sofas, Bänke sind allesamt mit Schaffellen (oder Imitaten solcher) ausgelegt, so dass sich jeder Popo warm betten kann. Wir halten trotz der winterlichen Temperaturen lange aus. Dem Glühwein folgen ein paar Gläschen Rotwein … Uns geht’s gut. Und anderen offenbar auch, denn das Kaminzimmer ist auch an diesem Abend, dem ein Arbeitstag folgt, gut besucht. „Hallo!“ grüße ich hierhin und dahin. Am Nachbartisch halte ich kurz ein Schwätzchen. Dann zurück ins Kuscheleck. Es ist herrlich, diese gemütliche Geselligkeit in diesem Jahr wieder erleben zu können! Das geht täglich (außer sonntags) von 16.00 bis 22.00 Uhr bzw. samstags von 14.00 bis 22.00 Uhr. Und hoffentlich bis mindestens zum Jahresende!  Franziska Lachnit