Bewusste Entscheidungen im Unterbewusstsein

Angesichts des ins Haus stehenden Frühlings, stellte ich mir vor kurzem die Frage: Was haben eigentlich Dating-Plattformen, wie Tinder und Co, mit einem individuell gestalteten Raum für die Sinne gemeinsam? Die Antwort liegt auf der Hand: Man hat in beide Fällen nur einmal die Chance einen guten ersten Eindruck zu machen. Entweder es ist Liebe auf den ersten Blick – oder man wischt einfach weiter.

Symmetrieachsen, goldener Schnitt und viele andere „Kleinigkeiten“

Oder auch der Frühling kommt !

Symmetrieachsen, goldener Schnitt und viele andere „Kleinigkeiten“ steuern unterbewusst unser Empfinden für Schönheit. Und dies gilt nicht nur für das potentielle Gegenüber, sondern auch für eine private Wohlfühloase. Ausreden, wie „Es war bereits zu dunkel, um diesen Aspekt zu berücksichtigen“ oder „Aber wenn man sich aus diesem Blickwinkel anschaut, wirkt es ganz anders“, helfen da nur bedingt weiter. Denn die Gelegenheit, den Kunden für sich zu gewinnen, ist bereits Vergangenheit.

Goldene Waschbecken können wirken.

Sie können sehen, dass das Grundlagenwissen, trotz außergewöhnlicher Einzelelemente, unverzichtbar bleibt. Wenn der Raum 2021 nicht gleich zu Beginn der Elementeanordnung folgt und entsprechend dieser aufgeteilt wird, so kann das goldene Waschbecken diesen auch nicht mehr retten.

Ihr Unterbewusstsein und die Innenarchitektur.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Partnerwahl und zum perfekten Badezimmer steckt nämlich in unserem Unterbewusstsein. Dort werden die Informationen binnen weniger Zehntelsekunden verarbeitet und das Ergebnis ins Bewusstsein übergeleitet. Und dann macht es sofort KLICK – oder eben nicht.

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Bereits 2006 wurde Torsten Müller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit Maßstäbe in der Spa- und Raum-Architektur. Gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe wie auch Moderator und Trendscout für Messe-Runs mit der Presse für Branchenmessen und Kongresse wie IMM Cologne, ish Frankfurt und IFH/Intherm in Nürnberg.Die Welt am Sonntag zählte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-& Spa-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau unter den europäischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin „Das Bad“ seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Torsten Müller ist als Trendscout auf allen europäischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. Prämiert wurden zudem von ihm entworfene Messestand-Designs, ebenso waren von ihm designte Produkte für den German Design Award nominiert.

Weitere Designtrends für Spa- und Raumarchitektur finden Sie unter www.design-bad.com