Honorarprofessor Andreas Archut

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Andreas Archut aus Bad Honnef ist an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zum Honorarprofessor für Wissenschaftskommunikation ernannt worden. Hochschulpräsident Hartmut Ihne überreichte ihm jetzt die Ernennungsurkunde. Archut, im Hauptberuf Pressesprecher der Universität Bonn, arbeitet seit zehn Jahren als Lehrbeauftragter für die Hochschule.

„Die verständliche Vermittlung komplexer Wissenschaftsthemen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die Herausforderungen in der Gegenwart und in der Zukunft zu bewältigen. Andreas Archut verfügt auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation über langjährige, exzellente Erfahrungen und Kompetenzen, sowohl in der Praxis als auch in Theorie und Lehre“, sagte Hartmut Ihne anlässlich der Ernennung.

Andreas Archut wurde im Jahr 2000 Abteilungsleiter Presse und Kommunikation an der Bonner Uni. Seit 2013 ist er dort Dezernent für Hochschulkommunikation. Zugleich ist der promovierte Chemiker mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verbunden. Er unterrichtet seit 2011 im Master-Studiengang Technik- und Innovationskommunikation am Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus am Standort Sankt Augustin. Daneben war er einige Jahre auch Lehrbeauftragter für Wissenschaftskommunikation an der Universität Ulm sowie Dozent in Medientrainings und Kommunikationsseminaren, die sich an Personen aus Forschung und Wissenschaftsmanagement richteten.

Archut war Autor verschiedener Publikationen zur Praxis der Hochschul- und Wissenschaftskommunikation. Im Jahr 2018 wurde er von Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum zum „Forschungssprecher des Jahres“ gewählt.

Zur Ernennung als Honorarprofessor erklärte Andreas Archut: „Ich freue mich sehr über die Anerkennung, die vor allem auch die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation betont. Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie zentral heute ein guter Austausch der Wissenschaft mit der Gesellschaft ist. Praktisch alle komplexen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnis bewältigen.“ Sowohl in der Praxis als auch in Forschung und Lehre sei in der Wissenschaftskommunikation vieles im Aufbruch. eb