Eine neue Rotbuche steht im Reitersdorfer Park. Sie ist bereits 15 Jahre alt und hat mit rund sechs Metern schon eine stattliche Größe. Mit einem Radlader wurde der aus den Niederlangen angelieferte Baum an die vorbereitete Stelle transportiert. Bis vor Kurzem stand dort ebenfalls eine Buche, die wegen Umsturzgefahr gefällt werden musste. Der Freundeskreis Reitersdorfer Park hat sich bereit erklärt, mit Hilfe von Spenden die Finanzierung des Baumes zu übernehmen. Mehr als 5000 Euro kostet das Prachtstück, auf dem jetzt alle Hoffnungen ruhen. „Der Baum soll wieder zu einem Hingucker werden und den Eingang des Parkes prägen“, sagt Annette Stegger von den Parkfreunden. „Er soll wieder ein „Jahrhundertbaum“ werden.“ 

Die prächtige Rotbuche, die an gleicher Stelle stand, war bereits 150 Jahre alt, bevor sie gefällt werden musste. Sie war von einem Pilz befallen und drohte umzustürzen. Schon gleich danach kümmerte sich das städtische Grünamt unter Leitung von Carolin Böhm um einen würdigen Ersatz. Man war sich mit dem Freundeskreis einig, dass an diese Stelle ein möglichst großer Baum gesetzt werden soll, um den Verlust des alten Baumes für die Besucher im Park ein wenig abzumildern. Die Parkfreunde kündigten finanzielle Unterstützung an. Die Kosten für den Transport und den notwendigen Erdaustausch sowie die Pflanzung übernimmt die Stadt. 

Nun gilt es den neuen Baum dabei zu unterstützen, im Reitersdorfer Park heimisch zu werden und sich dort dauerhaft wohlzufühlen. Die Mitarbeiter des städtischen Grünamtes können auch dabei auf die Unterstützung der Parkfreunde bauen.  Annette Stegger