Forstamt Rhein-Sieg-Erft unter neuer Leitung

Ende Januar trat der langjährige Leiter des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft, Uwe Schölmerich, in den wohlverdienten Ruhestand. Über 32 Jahre war er als Forstamtsleiter hier in der Region aktiv, zunächst im ehemaligen Forstamt Ville in Brühl, dann von 1995 bis 2008 im ehemaligen Forstamt Bonn und dann seit 2008 im damals im Zuge einer umfassenden Verwaltungsreform neu gegründeten Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft.

Als Nachfolger wurde jetzt vom Düsseldorfer Umweltministerium Stephan Schütte benannt. Schütte ist in der Region kein Unbekannter. Seit vielen Jahren leitete er das Fachgebiet Staatswald im Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft.  

Schütte ist 62 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Bad Honnef. Nach seinem forstwissenschaftlichen Studium in Göttingen und Freiburg begann er seine berufliche Berufstätigkeit hier im südlichen Rheinland. 

Auf ihn warten in den nächsten Jahren große Aufgaben. Wie die am Mittwoch von der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten Ergebnisse der Waldzustandserfassung zeigen, befindet sich der Wald als Opfer des Klimawandels in einer großen Krise. Die letzten 3 Trockenjahre haben zum flächigen Absterben von Fichtenwäldern geführt, verursacht durch Hitzestress und Borkenkäferbefall. Und auch die Laubbäume, insbesondere die Baumart Buche, sind schwer geschädigt. Allein im Zuständigkeitsbereich des Forstamtes Rhein-Sieg-Erft sind ca. 2500 ha Wald, das entspricht einer Fläche von ca. 4000 Fußballplätzen, wieder aufzuforsten. Der Anfang der Wiederaufforstung läuft bereits. Allein im laufenden Winterhalbjahr werden im Forstamtsbereich ca. 1 Mio neue Bäume gepflanzt.

Kontaktdaten:

Forstdirektor Stephan Schütte

Forstamtsleiter

Mobil:  0171 / 587 11 21

Mail:    stephan.schuette@wald-und-holz.nrw.de

Foto: Übergabe des „Staffelstabes“ von Herrn Schölmerich (rechts) an Herrn Schütte (links). Beim Staffelstab handelt es sich um einen historischen „Schalmhammer“, mit dem früher die Bäume im Wald durch das Abschlagen(=Abschalmen) eines Rindenstückes markiert wurden, die im Zuge der Waldpflege gefällt wurden. Heute erfolgt die Markierung mittels Farbsprühdose.

Foto: „Bildarchiv Wald und Holz NRW“