Meine sehr verehrten Damen und Herren,“Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand“. Wir alle kennen unsere wunderbare Hymne. Sie sollte nun aber schleunigst umgeschrieben werden, denn: Einigkeit (in der Corona-Politik), Recht und Freiheit (für uns Bürger) gibt es längst nicht mehr. Unsere Bundeskanzlerin hangelt sich von Lockdown zu Lockdown,  unsere Landesfürsten machen was sie wollen. Noch nie wurde die „Machtlosigkeit“ der Bundeskanzlerin so deutlich öffentlich demonstriert. Noch nie waren politisch orientierte Talkshows so überflüssig wie heute: Immer die gleichen Gesichter. Immer die gleichen Phrasen. Immer die gleiche Ahnungslosigkeit. Ja, die Pandemie ist grauenhaft. Und ja, ein Flugzeug kann abstürzen, ein Auto kann bei einem Unfall zerbersten, ein Haus kann explodieren, ein Fußgänger kann überfahren werden. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland im Schnitt 2600 Menschen gestorben – pro Tag. Angesichts der gegenwärtigen Pandemie stellt sich die Frage, ob Covid-19 die diesjährige Sterberate in die Höhe treiben wird. Eine Antwort darauf zu finden, ist nicht so einfach, wenn nicht gar unmöglich. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht nach jetzigem Stand nicht davon aus, dass die Pandemie einen erkennbaren Effekt auf die gesamtgesellschaftlichen Sterbefälle haben wird. Vizepräsident Lars Schaade sagte bei einer Pressekonferenz in Berlin, dass der Ausbruch von Sars-CoV-2  für das Jahr 2020 kaum zu sehen sein werde. Wie dem auch sei, der Tod lauert überall. Warum aber jetzt auch noch beispielsweise Hotels, Restaurants, Kneipen, Sportvereine, Reiseveranstalter oder Kultureinrichtungen sterben sollen, das versteht kein Mensch mehr. Denn der Mensch an sich gilt als vernünftig. Wenn sich also alle Menschen an die Regeln halten würden, dann wäre die Pandemie vorbei. Eigentlich eine ganz einfache Sache. Natürlich bleibt immer ein Restrisiko. Dazu gehört momentan die Politik. Überschrift: Denn sie wissen nicht was sie tun. Langsam aber sicher macht sich riesiger Frust breit. Auch wenn unsere mittlerweile weltberühmten Politiker und Virologen immer wieder „Öffnungen“ in Aussicht stellen. Lieber Herr Spahn, ich habe nur zwei klitzekleine Wünsche: Ein frischgezapftes Kölsch im Vierkotten und Ostern freie Fahrt nach Holland ans Meer. Denn ich bin doch ein „freier“ Mensch. Und auch halbwegs vernünftig. Übrigens, alle Bad Honnefer sind vernünftig, denn die Infektionszahlen liegen hier im beschaulichen Ort immer so zwischen 20 und 30. Vorbildlich! Ein vierenfreies Wochenende allerseits…