Ergänzend den Hinweisen zu den amtlichen Unwetter- und Sturmwarnungen des Deutschen Wetterdienstes appelliert die Stadt Bad Honnef, die Gefahren während des Sturms und in den Tagen nach dem Sturm bei Besuchen im Stadtwald nicht zu unterschätzen.

Förster Georg Pieper vom Fachdienst Umwelt und Stadtgrün erklärt: „Es muss auch in den Tagen nach dem Sturm jederzeit mit blockierten Wegen, herabfallenden Ästen und im schlimmsten Fall auch mit umstürzenden Bäumen gerechnet werden.“ Der Förster bittet eindringlich darum, in den nächsten Tagen auf Spaziergänge in den Wald oder am unmittelbaren Waldrand zu verzichten. „Viele Menschen sind sich der Gefahren nicht bewusst, die auch in den ersten Tagen nach einem Sturm von herabstürzenden Ästen ausgehen.“

Mit der Beseitigung von Gefahrenstellen und den Aufräumarbeiten wird der Fachdienst Umwelt und Stadtgrün voraussichtlich Anfang kommender Woche beginnen. Ein sofortiges Aufräumen im Wald sei nicht nur für das Personal zu gefährlich, es mache derzeit auch noch keinen Sinn, betont Förster Georg Pieper: „Für den Sonntagabend ist der Aufzug eines neuen Sturmtiefs angekündigt. Auch danach müssen wir abwarten, bis sich der Wind gelegt hat und wir sicher im Wald arbeiten können. So schön es in unserem Stadtwald auch ist: bei Sturm und in den Tagen danach können wir vom Besuch nur eindringlich abraten.“ Grundsätzlich gilt auch im Stadtwald das Landesforstgesetz: Das Betreten des Waldes geschieht demnach immer und insbesondere im Hinblick auf natur- und waldtypische Gefahren auf eigene Gefahr.

Foto: Feuerwehr