GrĂŒĂŸe aus Mailand mit leider einer großen EnttĂ€uschungen

Große Erwartungen gehen in vielen FĂ€llen mit großen EnttĂ€uschungen einher. So verhĂ€lt es sich leider auch mit dem diesjĂ€hrigen Salone del Mobile in Mailand. Denn trotz des groß angekĂŒndigten „Supersalone“, meldeten bereits im FrĂŒhjahr einige kritische Stimmen leichte Zweifel an der post-Corona-Auflage der legendĂ€ren Möbelausstellung an.

Fast fantasielose SchaustÀnde sowie lieblose PrÀsentationen waren leider viele dabei.

Direkt vor Ort musste auch ich mich als nahezu unverbesserlicher Optimist geschlagen geben – die vier Hallen stellten eine bittere EnttĂ€uschung dar: Fantasielose SchaustĂ€nde, lieblose PrĂ€sentationen und die Konzentration auf das Wesentliche ohne den gewĂŒnschten Pomp und Prunk.

Vorfreude auf die April-Edition ist gedÀmpft.

Allerdings wĂ€re ich nicht ich, wenn ich auch diesem Salone del Mobile nichts Positives abgewinnen könnte. Denn neben spannenden Treffen und freudigen Wiedersehen, habe ich auch einige Trends aus den 3-4 Meter breiten StĂ€nden extrahieren können: Helles Weiß bleibt uns auch im kommenden Jahr erhalten, wobei die dunklen Farben immer mehr Positionen fĂŒr sich gewinnen können. Daneben ĂŒberraschte eigentlich nichts von dem Ausgestellten – bleibt nur zu hoffen, dass die April-Edition mit etwas mehr Mut und Leidenschaft aufwarten wird.

Die VIP-Events rissen es allerdings raus

Im Vergleich zur Messe waren die VIP-Events eine wahre Freude: Die geschlossenen Veranstaltungen und PrĂ€sentationen – besonders hervorzuheben ist Antolini mit seinem atemberaubenden 600-Quadratmeter-Showroom – machten die fantasielosen tristen StĂ€nde des Salone del Mobile mehr als nur wett.

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Bereits 2006 wurde Torsten MĂŒller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit MaßstĂ€be in der Spa- und Raum-Architektur. Gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe wie auch Moderator und Trendscout fĂŒr Messe-Runs mit der Presse fĂŒr Branchenmessen und Kongresse wie IMM Cologne, ish Frankfurt und IFH/Intherm in NĂŒrnberg.Die Welt am Sonntag zĂ€hlte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-& Spa-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau unter den europĂ€ischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin „Das Bad“ seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Torsten MĂŒller ist als Trendscout auf allen europĂ€ischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. PrĂ€miert wurden zudem von ihm entworfene Messestand-Designs, ebenso waren von ihm designte Produkte fĂŒr den German Design Award nominiert.

Weitere Designtrends fĂŒr Spa- und Raumarchitektur finden Sie unter www.design-bad.com