Martin Otto neuer Damen-Bundestrainer

Mit Martin Otto ist ein Urgestein der Familie der Dragons Rhöndorf zum neuen Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball ernannt worden und wird die neue Aufgabe parallel zu seinen Tätigkeiten als Headcoach der WNBL- und 1. Damen-Mannschaft ausüben.
Große Ehre für Martin Otto!

Nach dem angekündigten Rückzug von Erfolgstrainer Holger Glinicki vom Posten des Bundestrainers hat der Fachbereich Rollstuhlbasketball des Deutschen Rollstuhll Sportverband e.V. mit Martin Otto einen am Menzenberg bestens bekannten Nachfolger präsentiert. Bereits 2014 hatte Glinicki angekündigt, ab dem Sommer 2017 nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen, nachdem er in 316 Länderspielen als Headcoach seine Mannschaft zu insgesamt 11 Edelmetall-Gewinnen führen konnte.

Aus einer Reihe an Bewerbungen wurde schließlich Martin Otto als neuer Bundestrainer auserkoren, der sich sichtlich erfreut über die neue Aufgabe zeigte: „Es ist eine große Ehre für mich, die erfolgreiche Arbeit von Holger Glinicki weiterführen zu dürfen und ich freue mich sehr auf die vor uns liegenden Herausforderungen.“ Als Aktiver gehörte Martin Otto zu den erfolgreichsten Athleten im Rollstuhlbasketball und feierte im Trikot des ASV Bonn insgesamt drei Deutsche Meisterschaften, sowie vier Pokalerfolge auf nationaler Ebene. Zudem holte er im Trikot der Rollstuhl-Nationalmannschaft 1999 Silber und 2002 Bronze bei den Europameisterschaften und nahm an den Paralympics 2000 und 2004 teil.

Nach seiner aktiven Karriere als Basketballer im Fußgänger- und Rollstuhlbasketball wechselte Martin Otto 2008 beim Kölner Bundesligisten RBC Köln 99ers an die Seitenlinie und betreute den Erstligisten bis zum vergangenen Sommer und half maßgeblich dabei den Bundesligisten aus der Domstadt auf der Landkarte des Rollstuhlbasketballs nachhaltig zu etablieren. Als Spieler zählte Martin Otto von 1993 bis 1995 zum spielenden Personal der Dragons Rhöndorf in der Basketball-Bundesliga und blieb dem Flaggschiff im Herren-Basketball im Anschluss bis 1999 als Co-Trainer verbunden. Eine große Rolle spielte in diesem Zusammenhang auch Michael Laufer, ehemaliger Headcoach der Drachen, der Martin Otto einst als Spieler nach Rhöndorf lotste und im Anschluss in seiner Funktion als Geschäftsführer des Schloss Hagerhof dafür sorgte, dass sein ehemaliger Spieler als Lehrer an das Gymnasium im Bad Honnefer Stadtgebiet wechseln konnte.

Eine große Rolle nimmt Martin Otto zudem bei der Entwicklung der Damen-Abteilung der Dragons Rhöndorf ein, die er als Jugendkoordinator und Headcoach des weiblichen Leistungsbereichs betreut und aus der in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Jugend-Nationalspielerinnen hervorgegangen ist.

Das Basketball-Virus wurde Martin Otto schon von Kindesbeinen an mit in die Wiege gelegt, denn bereits seine Eltern hatten sich der Sportart mit dem orangefarbenen Leder verschrieben und waren sowohl als Spieler, wie auch als Trainer und Schiedsrichter im Fußgänger- und Rollstuhlbasketball aktiv, ebenso wie seine beiden Brüder.

„Ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei Michael Laufer und Frau Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel bedanken, die mich dankenswerter Weise für die Kadermaßnahmen von meinen Pflichten am Schloss Hagerhof freistellen und mir somit ermöglichen, die reizvolle Aufgabe als Bundestrainer anzunehmen.“ möchte Martin Otto auch einige wichtige Worte des Dankes an das Leitungsteam des Schloss Hagerhof nicht missen und hat bereits seine ersten Termine als neuer Bundestrainer im Blick:

„Nun gilt es für mich, mir schnellstmöglich ein Bild von der Mannschaft zu machen und die Spielerinnen kennenzulernen. Mit der Europameisterschaft auf Teneriffa steht das erste große Turnier bereits im Juni vor der Tür, ehe 2018 die Weltmeisterschaft vor heimischem Publikum in Hamburg ansteht. Es gibt also viel zu tun, packen wir es an!“ ds

Dragons unterliegen mit dem Buzzer

Giants TSV 1861 Nördlingen vs. Dragons Rhöndorf 80:78 (19:19/20:19/20:19/21:21)

Eine alte Fußball-Weisheit besagt: „Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.“ – Auch im Basketball ist das Arbeitsgerät der Protagonisten rund und ein Spiel dauert exakt 40 Min und mit der letzten Sekunde kann ein enges Spiel immer noch entschieden werden, wie die Dragons Rhöndorf bei ihrem Gastspiel bei den Giants TSV 1861 Nördlingen leidvoll erfahren mussten.

Es liefen bereits die letzten Sekunden der Partie, vor den Augen von 516 Zuschauern in der Nördlinger Herman-Keßler-Halle, als sich Fabian Brütting ein Herz nahm und gegen die Defense der Dragons den Zug in die Zone wagte und trotz mehrfachen Kontakts den entscheidenden Wurf im Korb der Dragons unterbringen konnte und damit für ein deutliches Lebenszeichen des Tabellenletzten sorgte. Auf der anderen Seite mussten die Drachen eine empfindliche Niederlage auf ihrer #MissionPlayoffs einstecken und konnten nur aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Würzburg den 7. Tabellenplatz verteidigen.

Vom Tip-Off weg bewahrheitete sich, was Headcoach Matthias Sonnenschein seinen Drachen mit auf den Weg gegeben hatte, nämlich dass der Tabellenletzte keineswegs zu unterschätzen ist und besonders in den heimischem vier Wänden bislang jede Gastmannschaft vor Probleme stellen konnte. Vor allem von jenseits der 3er-Linie waren die Giants an diesem Abend eine Macht und legten mit 13 Treffern, bei 26 Versuchen, eine starke Quote von 50% aufs Parkett. Allen voran Center Adrian Lind und Guard Leon Friederici sorgten immer wieder für Nadelstiche gegen die Defense der Dragons, die ihrerseits aus der Distanz keinen Rhythmus aufbauen konnten.

Zwar konnten die Drachen immer wieder in der Zone und aus der Mitteldistanz das fehlende Zielwasser von jenseits der 6,75-Meterlinie ausgleichen, aber nie gelang es einer der beiden Mannschaften sich entscheidend abzusetzen. Vor allem den beiden Big-Men Aaron Nelson und Bastian Winterhalter war es zu verdanken, dass die Drachen bis zur Halbzeit den Gastgebern im Nacken sitzen konnten und lediglich mit einem knappen 38:39-Rückstand in die Kabine gehen mussten. Nach der Pause gelang es den Korbjägern vom Menzenberg sogar den Start nach Maß zu erwischen und dank Punkten von Mike Lucier und Aaron Nelson auf 39:43 davonzuziehen, ehe Adrien Coleman für seine Farben antworten konnte.

Auf jeden kleinsten Lauf eines der beiden Teams folgte der direkte Gegenlauf und so erlebten die 516 Zuschauer ein wahres Kopf-An-Kopf-Rennen bis in die Schlussphase der Partie, wo Capitano Viktor Frankl-Maus zunächst nach einem Timeout der Drachen ausgleichen konnte, ehe sein Konterpart auf der Gegenseite, Fabian Brütting, mit seinem Wurf zum Held des Abends wurde.

Für die Drachen kommt es nun im Karnevalsspiel am Menzenberg am kommenden Wochenende zum Aufeinandertreffen mit den Licher BasketBären, die ebenfalls noch Hoffnungen auf den Einzug in die Playoffs haben und entsprechend motiviert im DragonDome auftreten dürften.
Matthias Sonnenschein (Headcoach Dragons Rhöndorf):

„Glückwunsch an die Giants zu einem glücklichen, aber auch verdienten Sieg am Ende. Wer am Ende trifft hat eben recht und die Giants konnten trotz guter Defense und Helpside den schwierigen Wurf unterbringen. Wir müssen nun die Niederlage schnell aus den Köpfen bekommen und am kommenden Wochenende mit Lich einen weiteren Konkurrenten im Rennen um die Playoffs hinter uns halten.“

Rhöndorf: Reusch (0), Michel (5/1-3er), Geretzki (3/1), Wendeler (4), Nelson (17, 13 Rebounds), Frankl-Maus (16/2, 10 Assists), Lucier (11/1), Trawick (6), Winterhalter (16/1), Tratnjek (DNP)

Nördlingen: Coleman (10), Zink (2), Smith (12/2-3er), Steinmeyer (DNP), Scherer (DNP), Friederici (21/5), Knie (DNP), Raab (0), Seeberger (2), Brütting (11/2), Lind (22/4, 11 Rebounds)

Foto: Clipdealer

DRAGONS: Empfindliche Niederlage

FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 92:81 (34:20/20:19/20:20/18:22)

Gegen von Beginn an effektiv und mannschaftlich geschlossene FRAPORT SKYLINERS Juniors mussten die Dragons Rhöndorf am 17. Spieltag der ProB Süd eine empfindliche 92:81- Niederlage einstecken.
Zum Abschluss der Auswärts-Wochen konnte Headcoach Matthias Sonnenschein wieder auf seinen Topscorer Aaron Nelson zurückgreifen, der nach überstandener Bänderdehnung wieder in die Starting Five der Dragons rotierte.

Die Reise nach Frankfurt hingegen nicht mit antreten konnte Youngster Anton Geretzki, der krankheitsbedingt zuhause bleiben musste.

Vor der spärlichen Kulisse von gerade einmal 90 Zuschauern, darunter knapp 35 Fans aus Rhöndorf, in der schmucken Halle der Basketball City Mainhatten konnten die Drachen noch einen durchaus soliden Start in die Partie verbuchen und nach knapp 2 Minuten eine knappe 5:8-Führung ihr Eigen nennen. Dann jedoch erreichte Travis Thompson auf Seiten der Hausherren merklich Betriebstemperatur und schenkte den Dragons in der Folge 3er um 3er ein und sorgte nahezu im Alleingang dafür, dass sich die Mannschaft des ehemalige Dragons- Trainers Eric Detlev bereits früh Stück für Stück absetzen konnte. Immer wieder wanderte der Ball bei den Frankfurtern durch viele Hände, ehe der freie Mann an der 3er-Linie gefunden wurde und den freien Wurf zumeist auch versenkte.

Allein Travis Thompson konnte an diesem Abend 8 erfolgreiche Würfe aus der Distanz verbuchen und wurde mit insgesamt 32 Punkten unangefochtener Topscorer seiner Mannschaft. Auf Seiten der Drachen war es vor allem Aaron Nelson zu verdanken, der in den ersten 20 Minuten 15 Punkte erzielen konnte, dass die Drachen vom Menzenberg bis zur Halbzeit nicht gänzlich abreißen lassen mussten und mit einem 54:39-Rückstand in die Kabine gehen konnten.
Nach der Pause war anzumerken, dass die Dragons merklich in der Defense anziehen wollten und in der Offense nun konsequenter den Weg zum gegnerischen Brett suchten. Immer wieder konnten sich die Drachen so wichtige Punkte an der Freiwurflinie verdienen und in Person von Will Trawick den einen oder anderen Korb aus dem Feld einstreuen.

Doch auf jede erfolgreiche Phase der Dragons konterten die SKYLINERS an diesem Abend ihrerseits mit Punkten und hielten ihre Führung nahezu konstant bei einem Abstand von über 10 Punkten. Zwar keimte im Schlussabschnitt nochmals leise Hoffnung beim mitgereisten Anhang der Drachen auf, als Aaron Nelson zum 74:68 verkürzen konnte, doch Nachwuchstalent Isaac
Bonga hatte für die Korbjäger aus der Mainmetropole immer wieder die passende Antwort parat und hielt die Dragons mit seinen Punkten auf Distanz. Auch von der Freiwurflinie zeigten die Hausherren so gut wie keine Nerven und brachten am Ende den verdienten 92:81-Sieg über die Zeit.

Mit einer Trefferquote von 43% zeigten die FRAPORT SKYLINERS Juniors an diesem Abend eine starke Leistung aus der Distanz und waren bei ihren Abschlüssen von jenseits der 6,75- Meter-Linie wesentlich effektiver als die Dragons, die ihrerseits auf eine Quote von 31% kamen. Auch bei den Rebounds und Assists hatten die Frankfurter die Nase vorn und konnten zusätzlich 10 Steals (gegenüber 3 der Dragons) verbuchen.

Auf die Dragons wartet nun am kommenden Samstag das wichtige Heimspiel gegen die TG s.Oliver Würzburg, wo mit einem Sieg die Chancen auf die Playoffs der ProB gewahrt werden können. Tip-Off ist um 19:00 Uhr im DragonDome an der Menzenberger Straße.

Matthias Sonnenschein (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Eric und sein Team zum Sieg. Wir haben den Start ins Spiel leider komplett verschlafen und haben die Frankfurter viel zu gut und zu leicht ins Spiel kommen lassen. Zwar haben wir uns mit viel Einsatz nochmal heran gekämpft, aber ein überragender Travis Thompson hat den SKYLINERS den verdienten Sieg beschert.“

Rhöndorf: Reusch (8), Michel (2), Wendeler (4), Nelson (33/2-3er, 9 Rebounds), Frankl-Maus (9/1), Lucier (5/1), Trawick (12/4, 4 Assists), Tratnjek (5/1), Winterhalter (1)
Frankfurt: Oldenburg (6), Ilzhöfer (13/1-3er, 7 Rebounds), Trtovac (1), Bonga (15/1, 6 Assists), Grühn (6/2), Bakare (7), Schubert (4), Kiel (0), Thompson (32/8), Okeke (2), Knothe (4/1)

DRAGONS: Kampf nicht belohnt

PS Karlsruhe LIONS vs. Dragons Rhöndorf 80:72 (18:19/16:15/23:14/23:24)

Vor 500 Zuschauern in der Karlsruher Friedrich-List-Halle boten die Dragons Rhöndorf, die ohne ihren Topscorer Aaron Nelson aufliefen, dem Tabellenführer aus der badischen Großstadt über 40 Minuten einen engagierten Kampf, mussten aber letztlich nach einem schwachen dritten Viertel den Gastgebern zum verdienten Sieg gratulieren.

Ohne ihren etatmäßigen Topscorer und besten Rebounder Aaron Nelson, der aufgrund einer im Training erlittenen Bänderdehnung passen musste, gingen die Dragons in das schwere Spiel vor gut gefüllten Rängen in Karlsruhe. Für Aaron Nelson rotierte Will Trawick in die altbekannte Starting Lineup um Capitano Frankl-Maus, Florian Wendeler, Thomas Michel und Mike Lucier.

Besonders Forward Thomas Michel schien sich an diesem Abend einiges vorgenommen zu haben und eröffnete das Spiel mit seinem 3er, nach feinem Assist von Frankl-Maus, zum 0:3 aus Sicht der Gastgeber. Auch im weiteren Verlauf des Spiels sollte der 2,00 Meter große Forward zu den Aktivposten der Drachen gehören und am Ende mit 15 Punkten ein neue persönliche Bestleistung erzielen. Nach dem Tip-Off taten sich beide Mannschaften schwer so etwas wie einen Rhythmus zu finden und entsprechend waren auf beiden Seiten zunächst mehr Fahrkarten als Treffer zu bewundern, was auch der überzeugenden Defense beider Teams „geschuldet“ war.

Erst Mitte des ersten Spielabschnitts kamen vermehrt Punkte auf die Anzeigetafel, wo die Dragons zunächst auf jeden erfolgreichen Abschluss der Löwen die passende Antwort hatten und die Last in der Offense gekonnt auf verschiedene Schultern verteilen konnten. Entsprechend ging es mit einem knappen 18:19-Vorsprung für die Drachen ins zweite Viertel. Auch dort kamen die Drachen etwas besser aus den Startlöchern und konnten durch Punkte von Florian Wendeler, Patrick Reusch und Bastian Winterhalter auf 18:25 davonziehen.

Auch ein Timeout der Hausherren verpuffte zunächst nahezu, doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Löwen wieder ihren Rhythmus, während die Dragons ihrerseits ihr Zielwasser aufgebraucht zu haben schienen. Erfolgreiche 3er durch Eric Curth, der von den Dragons nur schwer zu kontrollieren war und Punkte von Dmitrij Kreis sorgten dafür, dass zum Pausentee ein ausgeglichenes 34:34 im Scouting notiert werden konnte.

In der Halbzeit hatte LIONS-Coach Scepanovic scheinbar einige Worte an seine Korbjäger gerichtet, denn die Hausherren nutzten im Verlauf des dritten Viertels ihre Überlegenheit an den Brettern wesentlich konsequenter, auch wenn die Dragons anfänglich noch gut mithalten konnten und zogen bis zum Ende des Viertels auf 57:48 davon. Noch war der Wille der Dragons aber noch nicht gebrochen, denn mit immer wieder wechselnden Lineups und variabler Defense gelang es den Mannen von Headcoach Sonnenschein nahezu immer, den Rückstand unter der im Basketball als magisch angesehenen Grenze von 10 Punkten zu halten.

Und spätestens als Viktor Frankl-Maus mit seinem dritten erfolgreichen 3er an diesem Abend wieder auf 66:61 verkürzen konnte, war die Hoffnung auf den nächsten Auswärts-Coup zurück. Doch erneut konnten sich die Löwen vor den Augen ihrer Fans wichtige Offensiv-Rebounds sichern und sich letztlich vorentscheidend auf 74:65 absetzen.

Zwar konnten die Drachen nochmals mehrere erfolgreiche Abschlüsse verbuchen, doch die Gastgeber zeigten von der Freiwurflinie wenig Nerven und brachten ihren 80:72-Erfolg über die Runden.

Für die Dragons Rhöndorf geht es am kommenden Spieltag zum Abschluss der Auswärts-Wochen nochmals auf Reisen. Diesmal gastieren die Drachen bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors in Frankfurt. Tip-Off ist am 28.01. um 18:00 Uhr in der Basketball City Mainhatten. us

100 Prozent Basketball zum Jahresstart

Rekord-Teilnehmerzahl bei den Neujahrscamps der Dragons Rhöndorf

6 Tage Basketball Pur und knapp 100 müde, aber zufriedene Camper. Die Erfolgsgeschichte der Dragons Neujahrscamps geht weiter und konnte in der diesjährigen Auflage einen neuen Teilnehmer-Rekord verbuchen.

Der Klang der Raketen und Böller war gerade erst verklungen, da war im DragonDome am Menzenberg bereits das von Basketballern so geliebte Geräusch dribbelnder Spielgeräte zu hören. Wo sonst die Profis der Dragons ihre Trainings- und Spielarbeit verrichten tummelten sich nach dem Jahreswechsel an 6 Tagen knapp 100 Kinder und Jugendliche und gingen mit großem Enthusiasmus ihrer Leidenschaft für die schönste Hallensportart der Welt nach.

Angeleitet von den Coaches der Dragons Rhöndorf wurden alle Basics des Basketballs erlernt oder vertieft und in verschiedensten Spielvariationen praktisch umgesetzt. Auch die ProB Stars der Dragons ließen sich da nicht lange bitten und kamen regelmäßig zu Besuch und unterstützten die Coaches und Camper bei ihrer Arbeit mit dem orangefarbenen Leder.

Egal ob Wurfdrills mit Will Trawick und Mike Lucier, Ballhandling mit Viktor Frankl-Maus oder Lowpost-Bewegungen mit Aaron Nelson und Bastian Winterhalter. Die Spieler der Dragons zeigten den jungen Korbjägerinnen und Korbjägern ihre Tricks und hatten für jeden noch den einen oder anderen Tipp auf Lager. Auch blieb für den Basketballer-Nachwuchs genug Zeit, um ihre sportlichen Vorbilder besser kennen zu lernen und im Gespräch den einen oder anderen Einblick in das Leben als Basketball-Profi zu bekommen.

„Die Erfolgsgeschichte der Neujahrscamps geht weiter und ich bin sehr stolz und froh, dass unsere Camps derart gut angenommen werden. Wir hatten über die 6 Tage eine tolle Stimmung und jeder Teilnehmer konnte sich individuell verbessern und für sich etwas mitnehmen.“, erklärt ein sichtlich zufriedener Fabian Rosenthal, der von Seiten der Dragons Rhöndorf gemeinsam mit Johannes Sünnen für die Organisation und Durchführung der Neujahrscamps zuständig ist.
Natürlich durfte auch die obligatorische Ehrung der besten Camperinnen und Camper nicht fehlen und als Preis erhielten die Allstars des Neujahrscamps Tickets für das Klassentreffen der besten Spieler der EasyCredit BBL, dem Allstar Day 2017 im Bonner Telekom Dome.

Möglich gemacht wurde dies durch die Basketballcamps am Schloss Hagerhof, die diesen Preis als langjähriger Partner der Dragons Rhöndorf zur Verfügung gestellt haben. Alle Infos und Anmeldemöglichkeiten zu den Camps am Schloss Hagerhof gibt es unter: www.basketballcamps.de. eb

Dragons schlagen die Uni-Riesen Leipzig

Dragons Rhöndorf vs. Uni-Riesen Leipzig 86:76 (20:18/17:17/26:15/23:26)

Vor 800 Zuschauern im DragonDome am Menzenberg feierte Savo Milovic eine erfolgreiche Premiere als Co-Trainer der Dragons Rhöndorf an der Seite von Headcoach Matthias Sonnenschein und fuhr mit seiner Mannschaft einen verdienten 86:76-Sieg gegen die Uni-Riesen Leipzig.

Keine Spur von Neujahrsmüdigkeit war auf dem Feld zu erkennen, denn direkt nach dem Sprungball konnte Aaron Nelson die ersten Punkte für die Hausherren markieren. Weitere Punkte von Thomas Michel und Mike Lucier zum 7:0 sorgten für den erhofften Start nach Maß der Dragons. Doch mit dem 9:0 hatten die Gäste genug gesehen und starteten ihrerseits einen 11:4-Lauf und konnten nach einem weiteren erfolgreichen 3er von Jonas Niedermanner mit 13:15 in Führung gehen.

Spätestens jetzt waren Zuschauer wie Spieler endgültig auf Betriebstemperatur angekommen und mit einem knappen 20:18 für die Drachen ging es in den zweiten Spielabschnitt dieses kalten Samstagabends. Dort war es Cardell Mc Farland diesen für die Gäste zu eröffnen und mit einem artistischen Unterhand-Korbleger zum 20:20 auszugleichen. Nicht nur in dieser Szene hinterließ der quirlige US-Boy der Uni-Riesen einen guten Eindruck bei seiner Saison-Premiere im Trikot der Leipziger und markierte die ersten 4 Punkte seiner Farben im zweiten Viertel.

Beide Mannschaft zogen die Zügel in der Defense spürbar an, was hüben wie drüben die Feldwurfquote spürbar sinken ließ. Auf Seiten der Hausherren riss „Air Canada“ Mike Lucier das Spiel mehr und mehr an sich und zwang Gästetrainer Anton Mirolybov beim 29:24 zu seiner ersten Auszeit der Partie. Die Aussprache zeigte Wirkung, denn die Korbjäger aus der Sachsen-Metropole arbeiteten sich bis zum Pausentee wieder auf ein 37:35 an die gastgebenden Dragons heran.

Headcoach Matthias Sonnenschein schien gemeinsam mit seinem Assistenten Savo Milovic die passenden Worte in der Kabine gefunden zu haben, denn die Drachen starteten hellwach in die zweite Halbzeit und verbuchten durch Aaron Nelson die ersten 4 Punkte des Viertels (41:35). Zwei unsportliche Fouls gegen die Gäste sorgten endgültig für ein Rhöndorfer Momentum, welches die Dragons nutzten, um ihre Führung in den zweistelligen Bereich auszubauen (57:44).

An diesem Bild sollte sich auch bis zum Viertelende nichts ändern, wo die Dragons ein 63:50 mit in den finalen Spielabschnitt nehmen konnten. Dort warfen die ebenfalls noch um die Playoffs kämpfenden Gäste nochmals alles an Intensität in die Waagschale und versuchten mit schnellen Abschlüssen und harter Defense zurück ins Spiel zu finden. Nachdem Jordan Faison auf 67:56 verkürzen konnte, hatte Coach Sonnenschein genug gesehen und bat seine Mannen via Timeout zur Besprechung auf die Bank.

Doch auch im Anschluss zeigten die Drachen Nerven und ließen in der Offense viele gute Gelegenheiten zur Vorentscheidung liegen. Spätestens mit dem Freiwurf von Youngster Anton Geretzki zum 81:69 bei noch 1:11 Minuten verbleibender Spielzeit wähnten sich die Fans am Menzenberg mit ihrer Mannschaft auf der Siegerstraße. Doch ein unsportliches Foul gegen Thomas Michel sorgte nochmals dafür, dass die Gäste Morgenluft schnupperten.

Jedoch gelang es den Dragons in Person von Frankl-Maus und Thomas Michel nochmals wichtige Punkte zu markieren und so den letztlich verdienten Heimsieg einzufahren. Für die Dragons Rhöndorf geht es nun auf einen Roadtrip mit drei Auswärtsspielen in Folge. Den Auftakt zu dieser Serie bietet das Gastspiel bei der BG Karlsruhe am 15. Januar, ehe an den darauffolgenden Spieltagen zum Kräftemessen mit den PS Karlsruhe LIONS und den FRAPORT Skyliners Juniors kommt.

Matthias Sonnenschein (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Dieser Heimsieg war sehr wichtig, damit wir mit entsprechend Rückenwind in die kommenden drei Auswärtsspiele gehen können. Nach der Halbzeitpause haben wir unseren Gameplan besser umgesetzt und Leipzig zu einigen Ballverlusten gezwungen, die wir für uns nutzen konnten.“

Anton Mirolybov (Headcoach Uni-Riesen Leipzig): „Gratulation an die Dragons, die heute den besseren Job gemacht haben. Gegen die Zonenverteidigung der Dragons haben wir zu wenig Mittel gefunden, um am Ende hier etwas Zählbares mitzunehmen.“

Rhöndorf: Reusch (4), Michel (6), Geretzki (3), Wendeler (2), Fouhy (DNP), Nelson (28, 11 Rebounds), Frankl-Maus (17/2-3er, 5 Assists), Lucier (16/2), Trawick (10/2), Winterhalter (0), Lindner (DNP), Tratnjek (0)
Leipzig: Leutloff (26), Billups (4), Niedermanner (13/3-3er), Zimmer (2), Mc Farland (10/2), Faison (21, 12 Rebounds), Herrmann (0)

Klinkenberg unterstützt Grundschulliga

Seit dem vergangenen Jahr läuft die neu gegründete und unter dem Dach der Dragons Rhöndorf organisierte Basketball-Grundschulliga. Da die Dragons an jeder Bad Honnefer Grundschule eine Schul-AG anbieten und den Kindern möglichst früh der Spaß am Spiel und im Vergleich mit anderen Schulen geboten werden soll, ist erstmalig in dieser Spielzeit ein Projekt ins Leben gerufen worden, welches man bereits jetzt als Riesenerfolg betiteln kann.

Es ist wieder einmal ProB-Heimspieltag am Menzenberg, doch bevor am Abend die großen Profis der Dragons auf Korbjagd gehen, stehen in der Sporthalle am Mühlenweg bereits vormittags die ersten Basketball-Partien des Tages an. Denn immer wenn Aaron Nelson & Co ein Heimspiel haben, heißt es auch für unsere kleinen Basketballfans, dass sie endlich wieder ans Basketball spielen kommen. Somit spielen etwa jede zweite Woche die 65 AG-Kinder der von den Dragons Rhöndorf betreuten Schul-AG´s in der vereinsinternen Grundschulliga gegeneinander.

Damit auch das Outfit der jüngsten Basketballtalente in unserem Verein stimmt, hat sich der langjährige Unterstützer der Dragons Rhöndorf, das Bad Honnefer Autohaus Klinkenberg, bereit erklärt, die jungen Nachwuchskorbjäger mit neuen Wendetrikots auszustatten und so für das passende Outfit der Spielerinnen und Spieler zu sorgen. „Neue Trikots stärken immer den Teamspirit und nebenbei sehen sie natürlich auch noch gut aus. Vielleicht wird es sogar von einigen der Kids die zukünftige Arbeitskleidung wenn sie Stammspieler der ersten Mannschaft werden, wer weiß?“, erklärt Michael Klinkenberg, einer der Geschäftsführer des Autohaus Klinkenberg lächelnd.

Die Dragons Rhöndorf freuen sich über dieses weitere Engagement ihres langjährigen Partners und bedanken sich auch im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Basketball-Grundschulliga.