Bei der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr verlor der Tennisklub TC Bad Bodendorf seine Tennisanlage und damit auch eine wichtige Einrichtung für die Jugendlichen des Clubs. Die Planungen zum Wiederaufbau laufen, aber trotzdem ist mit einem Neuaufbau in diesem Jahr nicht zu rechnen.

Der TC Rot-Weiss Bad Honnef hat deshalb im November 2021 eine Einladung für bis zu 25 Jugendliche des TC Bad Bodendorf zu einem einwöchigen Jugendcamp auf seiner Tennisanlage Insel Grafenwerth ausgesprochen. Die Einladung beinhaltete die kostenfreie Nutzung der exklusiv für das Trainingscamp reservierten Tennisplätze und der gesamten Clubanlage. Des weiteren gehört zu dem Einladungsprogramm die Begleitung durch einen TC RW Tennistrainer sowie die komplette Versorgung der Teilnehmer durch das Club-Restaurant Inselheimat. Die Kosten dafür wurden durch zwei Mitgliederfamilien des TC RW übernommen.

12 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren haben diese Einladung angenommen. Das Trainingscamp findet in dieser Woche, also vom 25.7. bis zum 29.7. statt. Eine Begrüßung fand am Montagmorgen um 9:00 Uhr durch Raimund Stüer, dem Präsidenten des TC RW und Lucas Nonnen, Juniortrainer des TC RW ( Foto 2. von links stehend ) statt.

Die Jugendlichen des TC Bad Bodendorf werden begleitet durch ihre Trainer Rene Kurt ( Foto kniend Mitte ) und Sven Güttef ( Foto links stehend ). Bei der Begrüßung dabei war die Jugendwartin des TC BB Frau Anke Feist, die im Doppelgespann mit Jugendwartin Maike Vogel verantwortlich für die Organisation der Bad Bodendorfer war.

Das Training beginnt jeden Morgen um 9:00 Uhr. Bis zum Mittag werden unterschiedliche Trainingsschwerpunkte gesetzt, die in 4er Gruppen vertieft werden. Nachmittags besteht Zeit für freies Spiel und Matchtrainings. Selbstverständlich stehen auch Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Das gemeinsame Mittagessen für die Gäste und ihre Betreuer findet im Club-Restaurant Inselheimat, welches bei Mitgliedern und Besuchern des TC Rot-Weiss für seine italienische Küche und seine freundliche Atmosphäre bekannt ist, statt. 

„ Es war uns ganz wichtig mit unserer sportlichen Nachbarschaftshilfe einen Akzent zu setzen. Die jugendlichen Spieler sind stark von dem Verlust ihrer Tennisanlage betroffen. Wir wollen helfen, dass die Lust am Sport dadurch nicht verloren geht“, so Raimund Stüer.