HFV und JFV müssen bis auf weiteres den Sportplatz an der Schmelztalstraße für den Trainings- und Spielbetrieb schließen

Seit heute (Mittwoch, 24.11.2021) gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung. Kurz zusammengefasst bedeutet dies, dass danach die gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training) nur noch von immunisierten Personen in Anspruch genommen werden darf.

Des Weiteren dürfen auch nur immunisierte Personen an Sportveranstaltungen als Zuschauerin und Zuschauer teilnehmen.

Für den HFV und den JFV bedeutet dies, dass die Vereine und Vereinsverantwortlichen den Zugang zur Platzanlage im Schmelztal so einrichten und vor allem auch kontrollieren müssen, dass grundsätzlich nur Personen „mit 2G“ den Platz betreten. Für den HFV und JFV relevante Ausnahmen bestehen nur für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und für aktive Sportler über 15 Jahre mit PCR-Test (letzteres muss allerdings auch noch abschließend bestätigt werden). Insbesondere dürfen auch Zuschauer, die älter als 15 Jahre sind, nur den Platz betreten, wenn sie geimpft oder genesen sind.

Leider können die Vereinsvorstände von HFV und JFV, insbesondere wegen der extrem kurzen Vorlaufzeit von nur wenigen Stunden (die neue CoronaSchVO ist erst gestern veröffentlicht worden!), – jedenfalls derzeit – diese Zugangsbeschränkungen und deren Kontrolle nicht umsetzen und gewährleisten. Zudem sehen die gesetzlichen Regelungen bei einem Erstverstoß als Regelordnungsgeld einen Betrag von EUR 2.000 vor, der sich bei jedem weiteren Verstoß jeweils verdoppelt (also EUR 4.000, EUR 8.000 usw.). Diese kurzfristigen Anforderungen und Auflagen überfordern jedenfalls Vereine wie den HFV und JFV und die in ihnen ehrenamtlich Tätigen.

Aus diesen Gründen sind die Vorstände von HFV und JFV aktuell leider gezwungen, die Platzanlage im Schmelztal bis auf Weiteres für den Spiel- und Trainingsbetrieb zu schließen.

Die Vorstände bedauern diese Entwicklung außerordentlich, gerade auch für die Kinder und Jugendlichen, die in den vergangenen Zeiten ohnehin bereits sehr unter der Pandemie und ihren Folgen gelitten haben und leiden. 

Selbstverständlich werden die Vorstände weiter intensiv überlegen, ob und wie sie den Trainings- und Spielbetrieb unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sobald wie möglich wieder aufnehmen können.

Wie es mit dem Spielbetrieb grundsätzlich weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Markus Osterbrink