Foto: Alles richtig gemacht: Wohlfühlabend und schlemmen in Bad Honnef. Die Organisatoren Jürgen Kutter, Georg Zumsande und Walter Löbach sind mehr als zufrieden. Die Innenstadt war rappelvoll. 

Erster Schlemmerabend war ein sensationeller Erfolg.

„Hier will ich sein. Hier will ich bleiben.“ – war der Wunsch von Goethes Faust. HIER bei uns in BAD HONNEF wäre er geblieben! Unter dem schattenspendenden Blätterdach duftender Linden lässt man behaglich die Seele baumeln und darf genießen: Wir schlendern entspannt durch die Stadt, schauen, träumen, werden inspiriert. Verführerisch umgeben uns die Düfte von Holzofenpizza, Bratkartoffeln mit Speck oder Reibekuchen. Gekühlter Wein lässt das Glas beschlagen.

Weiß gekrönt lockt ein Krug Bier. Und sogar ein Schluck Wasser schmeckt jetzt wie Champagner. Irgendwoher klingt Musik, und wir swingen unwillkürlich mit. An einem netten Plätzchen lassen wir den Tag ausklingen. Dabei kommen uns erneut Goethes Worte in den Sinn: „Zum Augenblicke dürft ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!“

So hat es Franziska Lachnit im Vorfeld beschrieben. Und so geschah es auch. Der erste Schlemmerabend in der Innenstadt, rund um den Marktplatz, war ein phänomenaler Erfolg. Traumwetter, Traumambiente, Bad Honnef eben: Das Nizza am Rhein. Rappelvoller Marktplatz. Jürgen Kutter, der Organisator sagt: “ 70 Prozent auswärtige Besucher, 30 Prozent einheimische Besucher. Heißt: Bad Honnef hat Anziehungskraft in der Region. Einheimische zaudern noch. Normal. So war es auch ehedem beim Martini Markt. Gut Ding will eben Weile haben. Innenstadtguru Georg Zumsande: „Alle, die nicht da waren, haben wirklich etwas verpasst“. Eben einen Wohlfühlabend, der bis September jeden letzen Freitag im Monat wiederholt wird. Die Premiere war mehr als gelungen. Der Centrum e.V. hat ein neues Glanzlicht gesetzt. bö