Unternehmertum im 21. Jahrhundert

Einst bildeten Unternehmer eine der höchsten Kasten der gesellschaftlichen Hierarchie. Das hohe Ansehen wurde den Handwerkern nicht nur aufgrund ihres Könnens zuteil, sondern auch durch deren Selbstständigkeit. Sie waren ihr eigener Herr.

Heute im Jahre 2019 finden sich viele Unternehmer zwischen hohen Material- und Mitarbeiterkosten wieder, während hinter der Ecke das Finanzamt, die Innung, die Handwerkskammer, die Versicherung und noch viele andere auf ihr Stück von Kuchen warten. Auf der anderen Seite stehen jedoch nur die Einnahmen aus den eigenen Leistungen.

An dieser Stelle steigen viele in die angeregte Diskussion ein und argumentieren mit den ohnehin hohen Preisen, die für die handwerklichen Leistungen angesetzt werden. Die Stundensätze seinen horrend und die Online-Vermittlungsplattformen, auf denen der Kunde selbst einen Preis für eine bestimmte Leistung festlegen kann, die Zukunft.

Vermittlungsplattformen im Handwerk

An dieser Stelle befinden wir uns schon im Kern des Problems: Kunden sehen nur die Rechnung mit den vielen Nullen – aber nicht die Abzüge, die hinzukommen werden. Auch die Tatsache, dass Unternehmer – und jeder selbstständig agierende Handwerker ist nun mal einer – einen bedeutenden Beitrag zur Aufrechterhaltung einer Mittelschicht im Sozialkonstrukt beitragen, geht an vielen vorbei. In Erinnerung bleibt nur die Rechnung und das Bild des reichen Handwerkers, der brutto für netto bekommt.

Also wagt es ruhig einmal hinter die Kulissen zu blicken – ihr werdet staunen. Versprochen.

raum-fuer-die-sinne-kolumne-torsten-mueller-bad-designBereits 2006 wurde Torsten Müller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit Maßstäbe in der Spa- und Raum-Architektur. Gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe wie auch Moderator und Trendscout für Messe-Runs mit der Presse für Branchenmessen und Kongresse wie IMM Cologne, ish Frankfurt und IFH/Intherm in Nürnberg.Die Welt am Sonntag zählte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-& Spa-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau unter den europäischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin „Das Bad“ seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Torsten Müller ist als Trendscout auf allen europäischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. Prämiert wurden zudem von ihm entworfene Messestand-Designs, ebenso waren von ihm designte Produkte für den German Design Award nominiert.

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