Die „Wahrheit“ über die Verwaltung

Sie sind sicherlich die Shooting- Stars der Bad Honnefer Karnevalssession 2018. Nadine Batzella (N) und Silke Olbermann (S). Beide sind Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung. Ihren ersten Auftritt absolvierten sie Weiberfastnacht bei der Sitzung im Rathaus als „Die Putzfrauen vom Rathaus“. Und Putzfrauen wissen Bescheid. Über alles. Ihre „Büttenrede“ über die Hintergründe in der Stadtverwaltung lesen Sie exklusiv in der HWZ. Soviel vorab: Bürgermeister Otto Neuhoff hat sich sehr darüber amüsiert.    

S Alaaf zesamme!

N Ihr fragt Euch sicherlich, warum mir zwei Hübschen hier
stehen ?

S Darf ich Euch vorstellen: Gisela……..

N Und dat is et Hedwig………….

S Mir beide putzen das Rathaus.

N …..und mir wissen über alles Bescheid, wat bei Euch
hier so los ist…

S Oooh jaaaa…. Da könnt ihr gucken….

N Sagt mal, was denkt ihr denn eigentlich so über

Euren Chef?

S Jenau, wie is der denn so? 

N Na?…jetzt sagt wieder keiner was.
Kommt, heute dürft ihr…. Raus damit!!

S Nun ja, der Otto wird sich vielleicht manchmal fragen, was so der ein oder andere so über ihn denkt.

N Aber dann fällt ihm ja ein, dass die meisten von Euch ja
gar nicht denken können und dann ist er wieder beruhigt..

S Wenn hier bei der Verwaltung einer neu anfängt, dann fällt am 1. Arbeitstag standardmäßig immer ein Satz

N Und welcher?

S Unser Chef wird ihnen gefallen. Das ist bei uns so
Vorschrift.

N Da hat doch letztens einer mal angefragt, was man so verdienen würde, wenn er bei der Stadt anfangen würde.

S Und, wat haben sie dem gesagt?

N 1000 Euro im Monat sagt Frau Herfurt, das wird aber später mehr.

S Und, hat der angefangen?

N Neee…..
Der sagt nur: Okay, dann komme ich eben später wieder!

S Frau Herfurt hat mir erzählt, dass jetzt wieder eine neue Stelle besetzt wird. Und dat sie jemanden suchen, der sich vor keiner Arbeit drückt und niemals krank wird.

N (lacht) niemals krank…. is klar!

S Ich habe ihr gesagt: OK, stellen Sie mich ein, ich helfe Ihnen suchen.

N Und? Haben sie Dich genommen?

S Ne, die hat mich gefragt, was ich denn kann?

N Und, was hast Du gesagt ?

S Nichts!

Jaaa, sagt die, dat tut mir leid, aber die hochbezahlten Positionen sind schon alle besetzt!

N Unser Bürgermeister hat das Gefühl, dass ihn seine Mitarbeiter nicht genügend respektieren.

S Genau, und deswegen hing eine Zeit lang ein Schild an seiner Bürotüre.

N Und wat stand da drauf?

S „Ich bin der Chef“

N Und warum war das auf einmal wieder weg?

S Weil seine Frau angerufen hat, dass sie ihr Schild wieder zurück haben möchte.

N Der Otto sagt ja immer, dass er ja nichts dagegen hat, wenn es andere Meinungen gibt, solange seine Meinung geteilt wird.

S Ja, genau. Aber er ist offen für einen  Meinungsaustausch.

N Und was versteht er darunter?

S Ganz einfach, wenn Du mit Deiner Meinung zum Chef ins Büro gehst und mit seiner wieder raus kommst.

N Aber grundsätzlich ist er nicht gar nicht so stur, er ist halt meinungsstabil.

S Tja, wenn Du bei der Stadt Bad Honnef arbeitest, hast Du das Gefühl, Du wärst in einem Elektrizitätswerk

N Du stehst mit Hochspannung auf

S gehst mit Widerstand zur Arbeit

N schwimmst den ganzen Tag gegen den Strom

S und kommst abends geladen nach Hause

N Ob dat an dem Führungsstil liegt?

S Ja, dat kann sein! Davon haben die hier ja drei

N Richtig, da gibt es die Methode Nilpferd:
Kurz auftauchen, Maul aufreißen und wieder untertauchen.

S Und die Methode Hubschrauber:
In höheren Regionen schweben, kurz absinken, alles aufwirbeln, wieder abheben

N Und zu guter letzt die Methode Champion:
Heranwachsen lassen, Köpfe abreissen,
und neue nachwachsen lassen.

S Sag mal, wieviel Menschen arbeiten eigentlich hier bei der Stadtverwaltung?

N Hmmm, ich schätze so etwa die Hälfte

S Ja, so kann man dat auch sagen…

N Da gibt es doch einen Kollegen, der kütt fast jeden Tag
zu spät

S Der musste doch beim Chef antanzen. Da sagt der: Hören sie mal! Sie kommen jetzt den 4. Tag zu spät.
Was sagen sie denn dazu?

N Da sagt der: ….

(mit der Hand zählen.. leise.. Montag, Dienstag, Mittwoch..)

Heut ist Donnerstag !…

S Aber die han dat doch wieder in de Griff bekommen,
dat der wieder pünktlich ist

N Und wie?

S Ganz einfach! Die Tiefgarage hatte doch wegen Renovierung nur noch 20 Parkplätze frei……
und um 8 Uhr sind da alle Plätze besetzt

N Un dann gab es doch noch den Kollegen aus dem 2. Stock. Den han mir zwei ne janze Zick lang nachmittags in der Stadt getroffen.

S Stimmt, ich han den ja angesprochen und jefragt: Sag ens, häst Du Urlaub?

N Und, wat hät der gesagt

S Nee, sagt der…. Ich nicht, ävver minge Chef

N Hier ist was los…

Manchmal is dat so, wie als wenn de in ein Wespennest stichst….

S Deshalb hat der Otto auch irgendwann mal beschlossen, dass er Unterstützung braucht.

N Genau…. Und dann han se die Stelle des Ersten Beigeordneten wieder besetzt….mit Frau Bern.

S Genau, von dem Zeitpunkt an, hat Sie einen Teil der Verantwortung übernommen.

Sie ist zukünftig für alles verantwortlich, was schiefläuft.

N Ja…. die Frau Bern…. Zickdämm Bern…… mein lieber Herr Gesangsverein, das ist ja ein Sahneschnittchen

S Oh ja, das ist sie.

Tja, Männer können halt nicht gleichzeitig schön und intelligent sein.

N Aber mittlerweile haben Sie sich doch gut aufeinander eingespielt, oder?

S Na klar, wenn der Otto außer Haus ist, entscheidet die Zick…. ähm dat Zickdämm.

N Und wenn die auch nicht erreichbar ist, tritt der gesunde Menschenverstand von Frau Hofmans in Kraft…

S Frau Bern ist wirklich eine schöne Frau.

Das stand ja im letzten Jahr ganz groß auf der gelben Verhüllung an der Rhöndorfer Kapelle:

„Zu schön für uns, oder?“

N So ein Quatsch! Damit war doch die Kapelle und auch die gesamte Stadt Bad Honnef gemeint!

S Habt ihr das gesehen? Wat soll dat denn?

Und ich han noch gedacht, dat der Christo sich auch mal in Bad Honnef verewigen wollte.

N Ja klar… der Christo, lebt der überhaupt noch?

Also, das mit den gelben großen Plakattafeln war doch dafür gedacht, auf unsere tolle Stadt aufmerksam zu machen.

S ….und um ein Zeichen zu setzen für die Zukunft unserer Stadt!

N Es wurde eine Dachmarke eingeführt. Eine Dachmarke…

ich hab meinen Mann zu Hause gefragt, was das überhaupt ist.
Da sagt der: Dachmarken? Ja…. Mmmmh…   da gibt es Walmdächer, Satteldächer, Rietdächer, Flachdächer

S (unterbricht und lacht)
Der hat jenauso wenig Ahnung wie mir ! Eine Dachmarke ist eine übergeordnete Marke in einem Markensystem und ein fester Begriff im Marketing.

N Und so was Komisches brauchen wir in Bad Honnef?

S Ja, das habe ich mich auch gefragt.

N Es haben sich ja einige darüber lustig gemacht, sogar eine Bürgerinitiative wurde gegründet.

Aber dat Ganze ist ja dann doch so umgesetzt worden.

S Eine Stadt hat sich entschlossen, oder? Dat wird aber alles in Frage gestellt?

N Genau: Schön hier, oder? Schön, dass sie hier sind, oder?

S Ja, anscheinend sin die sich doch nit so janz sicher!

N Und hast Du schon das neue Stadtwappen gesehen?

S Ja sicher dat! ….. mit dem Herzchen unten links und oben drüber steht: Lebensfreude verbürgt

N Genau! Ein Herz für Bad Honnef – 

S Ich kenn nur: Ein Herz für Kinder. Da habe ich schon mal
gespendet.

N Quatsch, es geht doch um das Herz der Stadt…
Obwohl….. eine Spende würde der Stadt auch gut tun

S Als ich die Mitarbeiter hier gefragt habe, hat da keiner was von gewusst. Da war die Lebensfreude fott.

N Ich weiß nur, das die Geheimniskrämerei hier für viel
Explosionsstoff gesorgt hat.

S Für dat ganze Gedöhns hier, sind doch die drei neuen Damen im Büro ….. zuständig.

N Ach Du meinst die 3 Engel für Otto

S Et Lucy Leyendecker, die den Tourismus ankurbeln soll

N Dat Andrea Hauser, die alle Neuigkeiten über unsere Stadt in Fatzebook  setzt

S Und et Miriam Brackelsberg, unser Haus- und Hofsängerin, nebenbei noch City-Managerin

N Aber nit nur dat Miriam kann singen…. Zu unserem neuen Herz im Wappen.. .Alexa…. Musik aan!

Dat Hätz op dem Wappen von Bad Honnef

Dat Hätz is doch jar nit esu schlimm

is och die Stimmung etwas mau

doch mir wissen janz jenau,

für Bad Honnef ist dat echt ne Hauptgewinn…

S Und dann gibt es ja noch das Märchen von der Stadt, die sich entschließt..

N Genau. Da geht es drum, dass  alle in der Stadt zusammenhalten und gemeinsam die Probleme angehen…

S Und wie endet dieses Märchen….

N Das weiß noch keiner..

S Gibt es denn auch einen Prinzen in dem Märchen?

N Nein, aber hier in der Verwaltung gibt es ganz viele Prinzen.

S Wieso das denn?

N Hast Du das noch nicht mitbekommen? Hier is doch dat ganze Jahr Karneval

S Das verstehe ich jetzt nicht

N Hier gibt es sogar eine ganze Prinzengarde. Einige haben hier den PRINCE 2.

S Und wo is de Prince 1, der Bauer und die Jungfrau?

N Bauern gibt es hier im Rathaus genug, aber Jungfrauen…..?

S Neee, jetzt mal im Ernst…… In dem Büro von der Cinzano……….. neee,

von der Martini sind die ganzen Wände vollgepflastert mit irgendwelchen Plänen.

N Ja, und wat soll dat?

S Dat ist dieser ganze neumodische Kram, mit Management und so.

Dat nennt sich Verwaltung 4.0

N Verwaltung 4.0 ? Wat is dat denn?

S Also ich versteh dat so: 4 Mitarbeiter und Null Ahnung

N So ein Quatsch, dat haben die früher hier auch nicht gehabt. Das ging doch auch so…

S Und dann hörst Du das ganze Jahr nur Haushalt, Haushalt, Haushalt

N Genau, und dann regen sich alle auf, als ginge es um ihr Leben. Ich habe auch zu Hause einen Haushalt zu führen…

S … und mir regen uns auch nicht dauernd auf. Der Haushalt muss halt gemacht werden.

N Und dafür sitzen die jeden Dienstag zusammen und gehen sich an den Kopf?

S Da geht es doch um das Geld…

N … wat die sowieso nicht haben…

S Ävver…

Alexa………Musik aan

Wenn dat Konto widder stimp,

sin mir alle widder froh,

dann jit et mehr Jehalt,

und och Urlaub sowieso

Wenn dat Konto stimp,

dann jeht et allen widder jood … sooo jood

N Ach hör doch auf….. Es wird überall gespart….

und dann noch am Rosenmontag!

Da müssen die Kollegen arbeiten gehen oder Urlaub einreichen.

S Dann machen wir beide frei. Dann könnte der Chef mal selbst sein Büro sauber machen und aufräumen.

N Ja, und dat Zickdäm könnte staubsaugen.
Die High Heels kann dat auch später anziehen.

S Wenn die alle mal hier mit anpacken würden, hätten wir es auch  etwas leichter.

N Also, da wäre ich dafür!!

S Sag mal, wie heißt eigentlich noch mal der exotische Leckerbissen?

N Ach, Du meinst den Punto. Ich hatte mal einen Fiat, der hieß auch so

S Quatsch! Pinto heißt der. Der lässt übrigens immer seine Bananenschalen rumliegen. Ich frag mich nur, warum der eigentlich so viele Bananen isst….

N Die haben hier doch so ein neues Gesundheitsmanagement eingeführt.

Und es gibt jetzt Vitamine für die Mitarbeiter.

S Ach sooo, ja ich hab dat schon in der Küche gesehen. Da stehen Kisten mit Äpfeln, Mandarinen und Bananen.

N Ich würde Brausetabletten holen. Die sin erstens günstiger und mir haben hier weniger Müll…

S Und stell Dir ens vor, ich han gehört, dass einmal im Jahr ein Gesundheitstag stattfindet.

N Richtig… ich hab da doch schon teilgenommen.
Da bekommst Du auch den BMI gemessen.

S Der BMI? Wat heißt dat eigentlich noch?

N Body muss in Inventur

S So ein Quatsch, jetzt fällt et mir wieder ein,

das heißt Body Mass Index.

N Mittlerweile ist der BMI schon wichtiger als der IQ.

S Am IQ kannst Du aber nichts machen,

wenn Du blöd bist, bist Du halt  blöd

N Hast Du den BMI  bei Dir schon ens ausgerechnet?
Ich könnt wetten, dass die Zahl die da rauskommt genau so hoch ist wie Dein IQ.

S Na vielen Dank! Ich trage halt ein paar Speckröllchen. Das ist mein externer Speicherplatz für mehr Bauchgefühl

N Und mir haben auch einen Schrittzähler geschenkt bekommen.

S Also, ich fange erst mal langsam an. Ich hab jetzt einen Bewegungsmelder.

N Und es wurden Kurse angeboten wie Yoga, Gymnastik und Feldenkrais.

S Wat is denn ne Feldenkrais?

N Körperbeherrschung mit Otto Neuhoff

S Wouw! Und Yoga, dat wär doch mal was für unsere Pausen.

N Gute Idee! Und als Lehrer et Gabi Herfurt.

S Wir legen dann im ganzen Ratssaal die roten Kissen vom Wappenfest aus, die werden doch eh nicht mehr gebraucht!

N Genau, die 3 Engelchen haben bestimmt nichts dagegen!

S Und wie war dat mit den komischen Getränken?

N Ach Du meinst die Smoothies.  Banane mit Spinat… mmmmmhhh, die waren lecker…

S Banane mit Spinat?

Da sieht man mal, wie sich die Zeiten ändern.

Hätten mir dat früher ineinandergemengt, hätte ich
von meiner Mutter gehört:
Hör auf mit dem Essen zu spielen.

N Also, es gibt ja auch einige hier, die halten während der Arbeitszeit eine Medition im Büro, dat habe ich schon gesehen.

S Dat ist doch nicht schlecht.

Besser als stundenlang rum zu sitzen und nichts zu tun.

N Also, unser Herr Bürgermeister wird ja oft gefoppt wegen seiner Körpergröße. Also ich finde ihn nicht klein, sondern einfach nur platzsparend.

S Das ist gut…
wo das Rathaus doch aus allen Nähten platzt.

N Das Bürgerbüro haben sie ja schon outgesourct.

S Outgesourct? Wat heißt dat denn?
Dat hört sich an wie aussortiert.

N Die ziehen doch hier um wie die Nomaden.

S Aber doch nicht nur wegen dem Platz……
Da gibt es doch noch einen anderen Grund

N Stimmt….  Hier ein paar Sporen, da ein bisschen Schimmel, da ein paar Auffälligkeiten..

S Und die nehmen noch nicht mal beim Umzug ihre Haustiere mit….

N Was denn für Haustiere?

S Na die Silberfische, oder was glaubst Du, wo die schwarzen Flecken an der Wand herkommen.

N Sind die eigentlich gesundheitsschädlich?

S Psssst! Nicht so laut !! Darüber spricht man nicht!!!

Sonst sind mir nachher die Parasiten, die hier et Maul aufreissen.

N Okay! Aber weißt Du worüber wir auch nicht sprechen dürfen?

S Die Geschichte, die uns unsere Polizisten Jo und Reinhard erzählt haben?

N Genau! Aber psssst…. ihr wisst von nichts.

Letztens fuhr der Otto mit dem Auto nach Hause und wurde von unserem Jo angehalten.

S Der kurbelt das Fenster runter und sagt:

Du Jo, ich habe nach der Ratssitzung beim Eschi noch was getrunken. Kannst Du nicht mal ein Auge zudrücken.

N Da sagte der Jo: Okay Otto, Fahr !! Ich hab Dich nicht gesehen.

S Auf einmal stoppt wieder ein Auto und das Fenster geht runter. Et ist wieder der Otto. Er  guckt raus und sagt:  Ach, hallo Jo! Du, ich habe eben noch was getrunken, kannst Du bitte mal ein Auge zudrücken?

N Der Jo wundert sich zwar, aber ruft noch ens:

Jetzt fahr !!! Ich hab Dich nicht gesehen

S Da kütt der ad widder an dem vorbei und sät:

Du, ich habe eben noch was getrunken…….

N Der Jo schreit ihn an: Mein Gott fahr doch endlich!!!!

Aber fahr doch endlich mal aus dem Kreisverkehr raus

S Meistens fährt dä Otto ävver mit dem Fahrrad.

So wie die Frau Högner

N Die ist doch auch schon mal vom Reinhard angehalten

worden

S Sie hatte da Licht am Rad nicht an.

Da sagt der Reinhard: Frau Högner, wenn ihr Licht nicht
funktioniert, dann müssen sie absteigen.

N Da sagt die: Habe ich schon probiert, aber es brennt trotzdem nicht.

S Mich hat der Jo ja auch schon mal angehalten und mich nach Restalkohol gefragt

N Also, die Bettelei von denen nimmt schon langsam entwürdigende Züge an….

S Mir könnten noch vill mehr Geschichten erzählen

N Aber dafür werden mir nit bezahlt

S Un mir han noch ne Menge hier zu tun

N Aber im Grunde genommen läuft hier doch alles…

S Ja, zwar bergab, aber es läuft

N Hier fehlt nur noch das Zelt, dann ist der Zirkus perfekt

S Äver… so ist dat überall….. Jeder Jeck ist anders.

Auch im Rathaus. Die können ja och nix dafür.

N In diesem Sinne verabschieden wir uns mit einem
Abschlussliedchen.

S Alexa …… Musik

Dat sin die Lück,

die künne nix dofür,

doch steckt nit och — e janz klei Stück

davon in dir un mir

Mutzepuckel, Affjebröhte, Schlofmötz un Filou,

Schluffe, Streuer, Klatschtant, Kötter,

Lück wie ich un du.