SOLIDARITÄT: 2.000 Euro-Spende

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Eine Spende aus dem Solidaritäts-Fonds der Volksbank Köln Bonn in Höhe von 2.000 Euro ist an den schwerbehinderten Yannis aus Buchholz ausgezahlt worden. Die Eltern des 15 Jährigen, Susann und Udo Krauthausen, wollen ihrem Sohn trotz seines Handicaps die bestmögliche Unterstützung für eine gute Lebensqualität bieten. Sie ermöglichen dem autistischen Jugendlichen verschiedene Therapien, die seine Selbstständigkeit und gesellschaftliche Integration fördern. Dazu gehört auch eine Reittherapie, die Yannis seit 2013 im Therapiezentrum Johannisberg in Windhagen erhält. Diese Maßnahme und eine Klettertherapie in Köln haben seine Entwicklung stark verbessert, wie die Eltern bestätigen.

Aufgrund von Yannis Pflegebedürftigkeit muss die Familie ständig hohe Zusatzkosten für Fahrdienste, Therapiestunden und Ausrüstungsgegenstände aufbringen.

Die Zuwendung des Solidaritätsfonds in Höhe von 2.000 Euro deckt die Zusatzkosten für rund ein Jahr ab.

Die Vertreterversammlung der Volksbank hatte 2013 beschlossen, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Dazu erklärte Volksbank-Regionaldirektor Helmut Rings, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Solidaritätsfonds ist: „Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende wurden dem Fonds in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund 130.000 Euro zur Verfügung gestellt, die jetzt an unverschuldet in Not geratene Mitglieder ausgeschüttet werden. ww