Insel-Freibad startete gut in 2018

Das sonnige Wetter sorgte bisher für guten Besuch. Hätte sich die Saisoneröffnung nicht wegen technischer Arbeiten um zwei Wochen verspätet, so wäre die Bilanz überragend. Dennoch sieht es besser aus als in 2017, denn da rettete nur ein goldener September die Ausfälle des Schlechtwettersommers.

Allerdings fällt der Schwimmmeisterei auf, dass an einem normalen schönen Tag etwa 3.000 Menschen kommen statt der 4.000 früher. Das mag an der Gebührenpflicht für Parken auf städtischem Areal liegen, hat jedoch gewiss auch andere Gründe. Wie die allgemein gestiegene Zahl an Veranstaltungen und Festen in Bad Honnef. Auch schnell zunehmender Ganztagsschulbetrieb sorgt natürlich dafür, dass am späteren Nachmittag weniger Schülerinnen und Schüler den Weg ins Bad finden.

Im dritten Jahr hoffen Rudi und Angela Gilbert als Betreiber des „de Chief“ – einer überzeugenden Mischung aus Kiosk und Imbissrestaurant – auf Besserung nach zwei Schlechtwettersommern. Sie haben es geschafft, ihre große Erfahrung aus der Betreibung des Domkapitelhofs auch auf der Insel in Qualität umzusetzen. Noch immer allerdings bleiben zu viele Bahnen leer auf ihrem Minigolfpatz, der übrigens auch über einen separaten Eingang ohne Badbesuch erreichbar ist.

Die Gilberts wollen ihr Netz auf Grafenwerth übrigens enger ziehen und bewerben sich für den neuen Pachtvertrag des Inselcafés; dort allerdings haben sie starke Konkurrenz wie zum Beispiel Christian Birkenstock. Aktuell ist noch kein Favorit auszumachen unter denen, die die begehrteste Gastronomie Bad Honnefs samt Biergarten zukünftig betreiben wollen.

Womit wir bei den Tarifen wären. Dieses stets bestimmende Thema wird ebenfalls unterschiedlich gesehen. Mit 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Jugendliche liegt das Inselbad auf branchenüblichem Niveau. Wer den Weg nicht scheut, kann den zusätzlichen Parkgebühren entgehen mit Ansteuern von Endhalttestelle oder ABB. Oder mit dem Fahrrad kommen.

Jubiläum und Ruhestand

Frau Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel wurde verabschiedet. Sie leitete die Schule Schloss Hagerhof und gewann als Montessori-Pädagogin überregionalen Ruf. Schon die Darbietungen zu diesem Festakt gefielen; besonders erwähnenswert war dann die Rede von Stefan Rost, Schulleiterkollege in St. Josef.

Das Siebengebirgsgymnasium ist hundert Jahre alt. Das war den Schülerinnen und Schülern ein Musical (Zeitmaschine) und Tanzvorführungen wert. Auch hier ein gelungener Festakt. Am Samstag folgte dann die Sibi-Sommernacht als feste Größe im Honnefer Veranstaltungskalender. bh